Company of Music

Die Company of Music ist Wiens professionelles Vokalsolistenensemble und steht für die singuläre Verbindung von programmatischer Kreativität, stimmlicher Exzellenz, stilistischer Offenheit und musikantischer Musizierfreude – und zwar in maximaler Nähe zu seinem Publikum.
2002 von Johannes Hiemetsberger gegründet, ist das Ensemble fixer Bestandteil des heimischen und internationalen Konzertlebens und verfolgt mit seinen thematisch konzipierten Programmen unaufhörlich das Ziel, seiner Hörer:innenschaft neue Zugänge und Erlebnisräume zu erschließen, in dem es in interdisziplinärem Austausch mit Literatur, Film, Tanz und Performance einen zeitgemäßen Dialog über Kunst im Hier und Jetzt ermöglicht und verfolgt.


Johannes Hiemetsberger und seine Sänger:innen etablieren im Rahmen ihrer Festivalresidenzen (u. a. MontforterZwischentöne, IMAGO DEI, Carinthischer Sommer) zuletzt zahlreiche neue Konzertformate (12 Stunden Konzert, Morgenkonzertzyklen etc.) und konzipieren verschiedene Musikvermittlungskonzepte (Urban Voice Club, COM.positions COM.Hörgänge, COM.panion).

Die künstlerischen Begegnungen (u. a Patricia Kopachinskaja, Ensemble Intercontemporain, Concerto Stella Matutina, RSO Wien) erfolgen dabei auf Einladung renommierter Gastgeber (wie Wiener Konzerthaus, Philharmonie de Paris oder Brucknerhaus Linz) und einschlägiger Festivals (Wien Modern, Musica Milano, Carinthischer Sommer u. a.).

Als wesentlicher Angelpunkt im Repertoire der Company of Music gilt die Auseinandersetzung mit Musik der Gegenwart: Ur- und Erstaufführungen sind fixe Bestandteile der Programmkonzepte Komponist:innen wie Stefano Gervasoni, Manuela Kerer, Bernd Richard Deutsch, Alyssa Aska, Christian Muthspiel, etc. schrieben und schreiben für das „vokale Orchester“, das zudem zahlreiche österreichische Erstaufführungen von Per Norgard, David Lang, Kaja Saariaho, Urgis Praulins, Carolin Shaw und anderen realisierte.

Ergänzend zur zeitgenössischen Vokalmusik reicht die stilistische Bandbreite von Werken des 14. und 15. Jahrhunderts (Machaut, Ockeghem, Lassus) über barocke Meilensteine (Monteverdi, Schütz, Bach) und Schlüsselwerke der klassischen Moderne (Ligeti, Cerha, Boulez, Nono) zu Ausflügen in Richtung Jazz und Pop (Bernstein „Mass“-Gesamteinspielung bei CHANDOS, Album „Light Works“ (COL LEGNO).