Künstler 2020

Günther Groissböck

– Bass

Der österreichische Bass Günther Groissböck erhielt seine Gesangsausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Robert Holl sowie später bei José van Dam.

Als einer der international gefragtesten Sänger seines Fachs ist er regelmäßiger Gast an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt, wie der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, der Opéra National de Paris, der Bayerischen Staatsoper München, der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Unter den Linden und der Deutschen Oper Berlin sowie bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen – in Rollen wie Gurnemanz, König Heinrich, Landgraf Hermann, König Marke, Boris Godunow, Sarastro, Fasolt, Hunding, Veit Pogner, Wassermann, Gremin, Orest, Banco, Zaccaria und Rocco. Mit der Partie des Ochs auf Lerchenau debütierte Günther Groissböck bei den Salzburger Festspielen und war im vergangenen Frühjahr an der Metropolitan Opera New York zu Gast.

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Auch im Konzertbereich ist er international tätig und tritt u. a. bei der Accademia Nazionale Santa Cecilia, im Concergebow Amsterdam, im Gewandhaus Leipzig, in der Philharmonie Berlin und München, im Musikverein und Konzerthaus Wien, in der Carnegie Hall und der Boston Symphony Hall auf.

Neben seiner umfassenden Opern- und Konzerttätigkeit widmet er sich auch dem Liedgesang. Seine mit Gerold Huber eingespielte Schubert-Doppel-CD „Winterreise“ und „Schwanengesang“ und sein neues Album „Herz-Tod“ sind bei DECCA erschienen.

Zu den wichtigsten kommenden Engagements zählen u. a. Einladungen an die New Yorker Metropolitan Opera als Fasolt, Hunding, König Marke und Filippo II, an das Royal Opera House Covent Garden als Fasolt, an die Bayerische Staatsoper als Kezal und Rocco sowie zu den Bayreuther Festspielen 2018 als Gurnemanz. In 2020 wird er in Bayreuth in der neuen Produktion des „Ring der Nibelungen“ erstmals den Wotan verkörpern.

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Arno Waschk

– Klavier

Arno Waschk wurde 1973 in München geboren.
Seine Musikalische Ausbildung als Pianist und Dirigent erhielt er an den Hochschulen in München und Berlin, sowie als Privatstudent von Ferenc Rados in Budapest.
Arno Waschk pflegt ein ausgedehntes Repertoire als Konzertpianist, im Bereich der Kammermusik, mit Schwerpunkten im Bereich der Musik des 21. Jahrhunderts und experimenteller Formen von Konzert und Performance.

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Seit etwa 2004 liegt der Schwerpunkt seiner dirigentischen Arbeit im zeitgenössischen Musiktheater. Er war musikalischer Leiter von zahlreichen, oft genreüberschreitenden Produktionen, darunter 2010 ein Abend mit Werken von Peter Maxwell Davies und Salvatore Sciarrino (Staatsoper Berlin), 2013 „Wie ich Welt wurde“ von Hans Neuenfels (Oper/Schauspiel Zürich), 2014 „Happy happy“ von Mathis Nitschke (Oper Montpellier), 2015 „My Square Lady“ mit Gob Squad (Komische Oper Berlin) und 2017 „Tre Volti“ von Annette Schlünz/Claudio Monteverdi (Schwetzinger Festspiele).
Seit 2004 ist Arno Waschk auch als Komponist für Theater- und Musiktheaterproduktionen tätig. Hier erregte er besonderes Aufsehen mit seinen Beiträgen zu den Theaterwerken Christoph Schlingensiefs „Kunst und Gemüse“ 2004, “Mea Culpa” 2009 und “Via Intolleranza II” 2010, deren musikalische Leitung er auch jeweils innehatte. In dieser Funktion war er Gast beim Berliner Theatertreffen 2005 und 2011. 2019 wurde „3 Episodes of Life“, eine Produktion der Wiener Festwochen mit Markus Öhrn und Dorit Chrysler mit dem „Nestroy“ ausgezeichnet.
In der Spielzeit 2015/16 war er erstmals auch als Theaterautor und Regisseur tätig; die Uraufführung seines Theaterstück „Der erste Amerikaner, der den Kolumbus entdeckte…“ inszenierte er am Staatstheater Darmstadt.
Zu seinen jüngeren Kompositionen zählen Bühnenmusiken für “Antigone” am Residenztheater München 2016 (Regie: Hans Neuenfels), sowie die Uraufführung seiner Molotow-Cocktail-Oper „Verbrannte Erde“ im Rahmen der Maifestspiele 2017 am Staatstheater Wiesbaden.
Von 2005 bis 2008 wirkte er im Rahmen eines Lehrauftrags an der Universität der Künste Berlin.
Arno Waschk ist als regelmäßiger Klavierpartner von Klaus Maria Brandauer Gast auf zahlreichen Festivals.

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Trachtenmusik-kapelle Windhag

Erste Hinweise über eine Musikkapelle in Windhag gibt es aus dem Jahre 1916.
1963 wurde die erste einheitliche Bekleidung angeschafft, die dann 1972 durch die „Niederösterreich-Tracht“ abgelöst wurde.
Die Auftritte beschränkten sich anfangs noch sehr auf kirchliche Anlässe und sonstige Feierlichkeiten. Erst ab 1960 wurden erste Frühschoppenkonzerte im Ortsteil St. Ägyd abgehalten, und ab 1965 wurde bei den Schillerparkkonzerten im Rahmen des festlichen Sommers in Waidhofen/Ybbs konzertiert.

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1973 erfolgten die Gründung des Musikvereins Windhag und die Übernahme der Musikkapelle durch Kapellmeister Hermann Maderthaner.
In seiner Zeit als Kapellmeister konnte er aus einer 19-Mann-Kapelle eine Musikkapelle formen, die weit über die Grenzen Waidhofens und Niederösterreichs hinaus bekannt und geschätzt wurde.
So konnten in dieser Zeit zahlreiche Preise bei Wettbewerben und Wertungsspielen erreicht werden, u. a. bei den int. Musiktagen in Rastede, beim Blasorchesterfestival in Trencin, bei den NÖ Landeswertungsspielen und beim Bundesblasmusikbewerb in Feldkirchen.
Seit 1976 kann im eigenen Musikheim geprobt werden, welches 2006 durch einen neuen Probesaal erweitert wurde.

2003 übergab Hermann Maderthaner die Leitung der Kapelle an seinen Sohn Thomas Maderthaner.

Zum musikalischen Jahresablauf der TMK Windhag zählen u. a. ein Frühjahrskonzert, zwei Konviktgartenkonzerte im Sommer und ein Kirchenkonzert im Herbst.
Bei den jährlichen Marsch- und Konzertwertungen können immer wieder hervorragende Ergebnisse erzielt werden.

Unter der Leitung von Thomas Maderthaner gewann die TMK Windhag die NÖ Landeswertungsspiele 2009, 2012 und 2015. Auf Bundesebene konnte 2011 der 3. und 2017 der 2. Platz erreicht werden.

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Maddalena del Gobbo

– Baryton

Maddalena Del Gobbo ist weltweit die einzige Gambistin, die solistisch bei der renommierten „Deutsche Grammophon“ unter Vertrag ist. Sie hat bereits drei Alben veröffentlicht, zuletzt „Maddalena and the Prince“, erschienen im Juli 2019.

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In Italien nahe Udine geboren, nahm Maddalena Del Gobbo bereits sehr früh Klavier- und Ballettunterricht, mit acht Jahren begann sie ihr Studium am Violoncello, etwas später kam auch Gesang dazu. Ihr Talent führte sie bereits mit 13 Jahren an das Konservatorium nach Wien.

Ihre bis heute wichtigste Begegnung machte sie aber erst einige Jahre später, als sie ein Plattengeschäft betrat, in dem gerade eine Viola-da-Gamba-CD gespielt wurde. Der magische Klang dieses Instruments zog sie sofort in ihren Bann. Obwohl sie ihr Konzertfachstudium Cello mit einem Master und mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, gehörte ihr Herz der Gambe.

Als Cellistin spielte sie unter Dirigenten wie Donald Runnicles und Valeriy Gergiev, trat in Kammermusikformationen mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker auf, spielte im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper mit und trat solistisch mit Orchester auf. Aber nach und nach widmete sie sich immer mehr der Gambe, bis es ihr Hauptinstrument wurde.

Sie trat bereits bei vielen wichtigen Festivals auf (Barocktage Melk, Mainzer Musiksommer, U21 von BR-Klassik, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Yellow Lounge, Konzertreihen des Wiener Musikvereins) und war 2017 Jurymitglied bei dem internationalen Johann-Heinrich-Schmelzer-Wettbewerb.
Die Sendung „KlickKlack“ des BR widmete ihr 2017 ein Porträt.

Ihr Debütalbum „Viola dʼEmozione“ erschien 2014, gefolgt von „Henriette, the Princess of the Viol“ (2016) und „Maddalena and the Prince“ (2019).
Maddalena Del Gobbo spielt eine Viola da Gamba von Johann Seelos aus dem Jahr 1691, eine Leihgabe der „Orpheon Foundation“.

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Robert Bauerstatter

– Viola

Robert Bauerstatter wurde 1971 in Linz geboren. Ersten Violinunterricht erhielt er an der Musikschule der Stadt Linz, weitere musikalische Ausbildung am Bruckner-Konservatorium und am Musikgymnasium Linz, wo er 1990 mit Auszeichnung maturierte. Danach studierte er Konzertfach Viola an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei o. Prof. Siegfried Führlinger und o. Prof. Peter Ochsenhofer (2000 Diplom mit Auszeichnung). Meisterkurse absolvierte er unter anderem bei o. Prof. Wolfgang Klos und Gérard Caussé.

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1998 – 2001 war Robert Bauerstatter Mitglied des Niederösterreichischen Tonkünstler Orchesters. Seit September 2001 ist er im Orchester der Wiener Staatsoper engagiert, seit 2004 als Stimmführer der Bratschengruppe. Im selben Jahr wurde er auch Mitglied der Wiener Philharmoniker.
Rege kammermusikalische Tätigkeit als Gründungsmitglied des Lissy Quartetts, des Theophil Ensembles und des Ensembles Trumpet & Strings Vienna; Mitglied des Klavierquartetts Wien, der Vienna Classics und der Wiener Mozartisten. Solistische Auftritte mit dem Linzer Konzertverein, die Philharmonien in Plovdiv und Varna (Bulgarien), sowie mit dem Orquesta Filarmónica de la UNAM (Mexico City). Pädagogische Erfahrung als Dozent bei Meisterkurse an der Nationalen Musikakademie „Pantcho Vladigeroff“ in Sofia und an der Orchesterakademie Ossiach.
Robert Bauerstatter spielt eine Bratsche von Stephan von Baehr aus dem Jahr 2002.

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Tamás Varga

– Violoncello

Eingetreten in das Orchester der Wiener Staatsoper: 1998
Eingetreten in den Verein der Wiener Philharmoniker: 2001
Tamás Varga, geboren 1969 in Budapest, kann inzwischen auf 20 Jahre als Solocellist der Wiener Philharmoniker zurückblicken. Die solistischen Auftritte mit diesem Orchester gehören zweifellos zu den Sternstunden seiner Karriere. In diesem Zusammenhang sind vor allem das Dvorak-Konzert unter Andris Nelsons im März 2017, das Schumann-Konzert unter Christoph Eschenbach in der Saison 2005/2006 und Richard Strauss‘ „Don Quixote“ unter Zubin Mehta 2009 zu nennen, die in der Presse hochgelobt wurden.

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Als Solist bereiste er alle Kontinente und arbeitete mit vielen namenhaften Dirigenten zusammen, wie zum Beispiel mit Ádám Fischer, Seiji Ozawa, Giuseppe Sinopoli, Pinchas Steinberg und Michael Tilson Thomas. Mit dem Letztgenannten verbindet ihn auch die tiefe Überzeugung, dass die Weitergabe von Erfahrungen und Wissen an junge Musiker eine wichtige Aufgabe darstellt.
Tamás Varga gibt Meisterkurse in der ganzen Welt, zuletzt in Australien, China, Vietnam, Japan und den USA (New York, Berkeley, Miami, Chicago). Dabei bedient sich Tamás Varga auch bewusst neuer Technologien und unterrichtet beispielsweise via Internet. Das Coachen der Cellogruppe des Youtube Symphony Orchestras in Sydney hat auch für ihn neue Impulse gebracht. Projekte wie die Mitwirkung 2018 beim Gedenkkonzert des nationalen Jugendorchesters Chile und Venezuela auf Einladung von Gustavo Dudamel bestärken Tamás Varga darin, gemeinsam mit Jugendlichen zu musizieren, um mit ihnen die verbindende, stärkende und versöhnende Kraft der Musik zu entdecken.
Als begeisterter Kammermusiker tritt Tamás Varga regelmäßig bei bedeutenden Festivals in Europa in Erscheinung wie zum Beispiel bei den Wiener Festwochen, dem Budapester Frühling oder dem Rheingau Musikfestival. Im Sommer 2018 gab er im Rahmen der Salzburger Festspiele mit philharmonischen Partnern ein viel beachtetes Kammermusikkonzert im Mozarteum. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Ferenc Bognár, Rudolf Buchbinder, Frédéric Chaslin, Christopher Hinterhuber, Karl Leister, Bobby McFerrin, Daniel Ottensamer, Karl Heinz Schütz und Tamás Vásáry, sowie das Bartók Quartett und das Franz Liszt Kammerorchester.
In den letzten Jahren hat Tamás Varga mehr als 25 CDs für die Plattenfirmen Camerata Tokyo, Naxos, Hungaroton, King Records und Cavalli Records aufgenommen. Im Oktober 2018 spielte er sämtliche Bachsuiten für Violoncello Solo ein zweites Mal ein und ließ sich auf den spannenden Vergleich zwischen der Interpretation bzw. des Klanges auf einem Barockinstrument (2018) und einem modernen Cello (2004) ein.
Besonders am Herzen liegt ihm derzeit ein zeitgenössisches Programm. Fünf Komponisten haben auf Wunsch von Tamás Varga Werke für Violoncello Solo geschrieben, deren verbindendes Element Zoltán Kodálys berühmte Sonate für Violoncello Solo darstellt. Es handelt sich um Kompositionen von A.J. Kernis, A. Nishimura, G. Vajda, L. Vidovszky und Z. Wysocki (der Tamás Varga bereits sein Cellokonzert gewidmet hat). Die Uraufführungen fanden im Oktober/November 2018 im Rahmen zweier Festivals für zeitgenössische Kunst in Budapest (Café Budapest) und Wien (Wien modern) statt.

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Wiener Sextett

– Ensemble

Sechs befreundete Streicher aus den Reihen der Wiener Symphoniker wollten gemeinsam Kammermusik spielen … was läge also näher, als sich des viel zu selten angenommenen Genres des Streichsextetts zu widmen? Das „Wiener Sextett“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben den stetigen Aufgaben im gemeinsamen Orchester jenes wieder hochleben zu lassen.

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Nicht zuletzt Johannes Brahms und Peter Iljitsch Tschaikowsky haben sich als Meister dieses Faches bewiesen, ersterer sogar mit zwei Werken. Das wohl berühmteste Werk des Streichsextetts in der klassischen Formation ist „Souvenir de Florence“, das in einem Konzert dieser Besetzung nicht fehlen darf!

 

Stefan Pöchhacker:

In Waidhofen/Ybbs geboren, erhielt er seinen ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren an der dortigen Musikschule. Ab 1999 studierte er Konzertfach bei Prof. Jan Pospichal und dessen Assistent Wolfgang David an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2009 wechselte er in die Klasse von Prof. Josef Hell. 2011 Studienabschluss zum Magister Artium.
Meisterkurse und Weiterbildung u.a. bei Peter Schuhmayer, Birgit Kolar, Dimitrie Leivici, Rainer Honeck, Hubert Kroisamer und Erich Höbarth.
Stefan Pöchhacker war Substitut beim Orchester der Wiener Symphoniker, Brucknerorchester Linz, Tonkünstlerorchester Niederösterreich und des Wiener Staatsopernorchesters. 2013 wurde er erstmals fix engagiert im Brucknerorchester Linz, 2015 wurde er als festes Mitglied der Wiener Symphoniker aufgenommen.
Konzerttourneen führten ihn nach Japan, China, Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate und in zahlreiche Länder Europas.
Diverse Auftritte als Solist mit Orchester, u.a. mit den Violinkonzerten von Tschaikovsky und Brahms und der Carmen Fantasie von Sarasate.

 

Nikolai Orininskiy:

Nikolay Orininskiy wurde in eine musikalische Familie hineingeboren.
Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von 5 Jahren. Mit Faina Podolnaya studierte er an der Baiseitova Musikschule, danach im Staatskonservatorium bei Gaukhar Murzabekova. Sein Violinstudium an der West-Kasachstanische Universität hat er bei Marat Bisengaliev mit Auszeichnung absolviert.
Dazwischen arbeitete Nikolay Orininskiy mit der “Kamerata Kasachstan“ und der “West Kasachstan Philharmonie“ zusammen und spielte zahlreiche Konzerte als Solist und Kammermusiker. Unter anderem trat Nikolay Orininskiy als Solist mit der “West Kasachstan Philhamonie“ in Kasachstan, England, Irland, Polen, in der Ukraine und in Indien auf.
Bereits im Alter von 24 Jahren erhielt er eine Konzertmeisterstelle im “Symphony Orchestra of India“.
2008 wurde er an der Universität für Musik und darstellende Kunst aufgenommen wo er bei Prof. Gerald Schubert studiert.
Ab 2010 war er als Mitglied des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters tätig. Seit Oktober 2013 ist Nikolay Orininskiy Mitglied der Wiener Symphoniker.

 

Roman Bernhart:

In Euratsfeld (Niederösterreich) geboren, besuchte Roman Bernhart das Linzer Musikgymnasium.
Er studierte Instrumentalpädagogik sowie Violine und Viola bei Franz Wall am Linzer Brucknerkonservatorium, ehe er zu Siegfried Führlinger an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wechselte.
In Oberösterreich war er Mitglied im „Ensemble actuell“ unter Franz Welser Möst und unterrichtete an der Landesmusikschule Wels.
Als Mitbegründer des Eos-Quartetts bestritt er im Wiener Konzerthaus 25 Jahre lang einen eigenen Zyklus.
Zu den zahlreichen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Herbert Schuch, Fabio Luisi, Jasminka Stancul, Alexey Stadler, Joji Hattori, Renaud Capucon, Julia Fischer u.v.a.m.
Seit 1993 ist er als Solobratscher bei den Wiener Symphonikern engagiert.

 

Stephanie Bernhart:

Stephanie Bernhart, wurde am 10. Oktober in Linz geboren.
Sie studierte bei Wolfgang Klos, Ulrich Schönauer und Siegfried Führlinger und absolvierte 2017 erfolgreich die Diplomprüfung für Konzertfach Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Während des Studiums und danach spielte sie in vielen verschiedenen Profi-Orchestern, u.a. bei den Wiener Symphonikern, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, dem Bruckner Orchester Linz, dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, der Volksoper Wien, dem Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, dem Kammerorchester Concertino Wien, dem Barockensemble der Wiener Symphoniker, dem WienerConcert-Verein, der Sinfonietta Baden, dem Ambassade Orchester Wien, dem Webern Symphonie Orchester und dem Wiener Jeunesse Orchester.
Außerdem war sie Teilnehmerin der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker (2013, 2014) und Stipendiatin des Philharmoniker Kurses in Trenta (Slowenien).
Aktuell unterrichtet sie im Musikschulverband Schneebergklang, macht viel Kammermusik und unterrichtet privat.

 

Michael Günther:

Geboren in Würzburg, erhielt er mit sechs Jahren ersten Violoncello-Unterricht.
Michael Günther wurde 1975 in Würzburg geboren. Mit sechs Jahren erhielt er den ersten Violoncello-Unterricht. Ab 1991 war er Jungstudent an der Staatlichen Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Ksenija Jankovic und Janos Török. 1995 spielte er als Solocellist im deutschen Bundesjugendorchester.
Nach dem Abitur begann er 1995 das Violoncello-Studium bei Prof. Rudolf Gleißner an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
1998 gründetet er mit Kommilitonen das Kammerorchester „Ensemble Urlicht“ und das Ariosa Quartett Stuttgart. 1999 bis 2003 war Michael Günther Stipendiat der renommierten Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt er auf Meisterkursen von Prof. David Geringas und Prof. Frans Helmersson.
Im Jahr 2000 setzte er sein Studium bei Prof. Valentin Erben (Alban Berg Quartett) an der Musikuniversität Wien fort.
Ein Stipendium der Landessammlung Streichinstrumente Baden Württemberg ermöglichte ihm, bis 2006 ein Violoncello von J. B. Vuillaume (1830) zu spielen.
Nach erfolgreicher Diplomprüfung wurde er 2002 aufgenommen in die Solistenklasse von Prof. Rudolf Gleißner an der Stuttgarter Musikhochschule, die er 2005 „mit Auszeichnung“ absolvierte.
Seit 2004 ist Michael Günther Cellist der Wiener Symphoniker.
2006 wurde ihm ein Zeitvertrag als Solocellist der Wiener Symphoniker offeriert.

 

Zsófia Günther-Mészáros:

Zsófia Günther-Mészáros wurde im ungarischen Szeged geboren. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von 7 Jahren bei Gábor Gárdián an der Musikschule in Szeged.
2005 wechselte sie an das renommierte Zoltán Kodály Musikgymnasium in Kecskemét (Ungarn) und wurde bis zu ihrer Matura 2009 von Márta Agócs im Hauptfach Violoncello unterrichtet. In dieser Zeit war sie mehrfache Preisträgerin bei Musikwettbewerben: 2005 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Marcosig Wettbewerb in Gorizia, 2006 den 1. Preis beim Antonio Janigro Cello Competition Porec, 2006 und 2008 jeweils den 1. Preis beim János Starker Wettbewerb in Ungarn, sowie 2010 den 2. Preis beim internationalen Cellowettbewerb in Liezen.
2009 begann sie ihr Violoncello-Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Robert Nagy. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie außerdem von Miklós Perényi, Csaba Onczay, Lászlo Mezö und Heinrich Schiff. 2012 war sie Stipendiatin der Angelika Prokopp Akademie der Wiener Philharmoniker in Salzburg und des Internationalen Musikforums Trenta.
2013 gründete sie mit Haruka Yano (Klavier) und Ting-Wei Chen (Flöte) das Trio Prisma. 2014 gaben sie ihr Debütkonzert im Wiener Musikverein. 2015 gewannen sie das Auswahlvorspiel der ECMA, die ihnen Meisterkurse und Konzerte in ganz Europa ermöglicht. Seit 2010 spielt Zsófia Mészáros regelmäßig als Substitutin bei den Wiener Philharmonikern. Zudem wurden ihr Zeitverträge beim Tonkünstler Orchester Niederösterreich (2012), den Wiener Symphonikern (2013) und der Wiener Staatsoper (2013-2015) offeriert, 2014 spielte sie bei den Salzburger Festspielen.
Seit Januar 2016 ist sie Cellistin der Wiener Symphoniker.

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Dorit Chrysler

– Theremin, Stimme, Elektronik

Geboren in Graz, sang Dorit mit 7 an der Grazer Oper und spielte in ihrer ersten Band als Teenager, vertreten auf dem Sampler „Zebra Graz“. Nach dem Studium der Musikwissenschaft und Publizistik in Wien emigrierte Dorit nach New York und startete dort das Musikprojekt ,Halcion‘. Als freischaffende Komponistin begründete sie die NY Theremin Society und ist seither einer der prominentesten Virtuosen des Theremins, das 1920 erfundene erste elektrische Instrument, das ohne Berührung gespielt wird.

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Weltweite Auftritte, u. a. als Solistin für die San Francisco Symphony, Wiener Konzerthaus, Roskilde und Coachella Festival folgten, sowie Auftragskompositionen für MoMA, Venedig Biennale und den Steirischen Herbst u.v.m.
Dorit hat die Filmmusik für „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ von David Schalko komponiert. Die Theaterproduktion „3 Episodes“ der Wiener Festwochen, für die Dorit die Musik komponierte, erhielt den Nestroypreis in 2019.
Weitere Projekte: HBO’s Doku-Film „Going Clear“ features Dorit on Theremin. Kollaborationen u. a. mit CERN, Elliot Sharp, Cluster, Trentemøller, Musik Pioneer Laurie Spiegel, Philippe Quesne (Theater Nanterre Amandiers) u.v.m.

Als Kuratorin des Moving Pattern Festivals des ACFNY hat Dorit das „Dame Electric“ Festival gegründet, welches weiblichen Pionieren der analogen Musik gewidmet ist, mit Editionen in New York und Paris.
Dorit ist die Gründerin der ersten internationalen Theremin-Schule in NY (KidCoolThereminSchool) und Paris (L’Ecole Theremine) und unterrichtet weltweit, u. a. Lektios über das Theremin an der Harvard University, der Sibelius Academy Helsinki, Keynote Speaker von NIME und der Kopenhagen Musik Universität. Sie ist der Rezipient des Knightsbridge Foundation Grants „Detroit Houseguests“ mit Residenzen im GaiteLyrique (Paris) und Pionierworks (NY) und produzierte ein zehnköpfiges Theremin-Konzert für die LA Disney Hall.

In einem Konzertreview bezeichnet The Wall Street Journal Dorit Chrysler als „Futuristische Lotte Lena“ und der Hollywood-Reporter lobt Dorits Kompositionsarbeit für „M“. Als artistic director der NY Theremin Society kuratierte Dorit ,THEREMIN 100‘ eine Kompilation featuring 50 Komponisten aus 18 Ländern, den 100. Geburtstag des Theremins zelebrierend, veröffentlicht im Jänner 2020.

www.nythereminsociety.org
www.doritchrysler.com

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The Wave Quartet

Seiner großen Leidenschaft für die Musik des Barock folgend, wollte der weltweit renommierte Marimbaspieler Bogdan Bacanu Johann Sebastian Bachs Konzerte für zwei Cembali auch für Marimba spielbar machen und suchte sich mit Christoph Sietzen, Preisträger des Internationalen ARD-Wettbewerbs 2014 und ECHO „Rising Star“ in der Saison 2017/2018, sowie Emiko Uchiyama und Vladi Petrov, die als Marimba Duo internationale Wettbewerbe gewonnen haben, drei hochkarätige Kollegen zur Gründung des „Wave Quartet“. Anfang 2019 ist Nico Gerstmayer statt Vladi Petrov in das Quartett eingestiegen.

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Seine offizielle Geburtsstunde feierte das Ensemble 2008 im Berliner Konzerthaus, wo es Bachs Konzert in C-Dur (BWV 1061a) in Bearbeitung für vier Marimbas aufführte. Sowohl das Arrangement als auch die Interpretation wurden von Presse und Publikum begeistert aufgenommen, nicht zuletzt aufgrund des respektvollen Umgangs mit dem Original sowie dem historisch informierten Ansatz, mit dem sich das Quartett Bachs Werk näherte. Die Werke von Bach und Zeitgenossen stellen seither einen wichtigen Schwerpunkt im vielfältigen Repertoire des Quartetts dar, das bis hin zu Astor Piazzolla oder aktuell einer neuen Bearbeitung von Bizets „Carmen“ reicht, die im Herbst 2019 bei Sony Classical auf CD erschienen ist. Neben den Bearbeitungen sind Originalwerke ein fixer Bestandteil des Repertoires, von denen einige eigens für das Quartett geschrieben wurden.

Konzerte sowie Meisterkurse führten das Wave Quartet durch viele Länder Europas und nach Asien in bedeutende Spielstätten wie die Kölner Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg, die Konzerthäuser Berlin und Wien, Müpa Budapest, Town Hall Birmingham, Bozar Brüssel und Concertgebouw Amsterdam sowie die Suntory Hall in Tokio und zu Auftritten mit Orchestern wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Romanian National Symphony Orchestra oder dem L’Orfeo Barockorchester.

Highlights der vorherigen Saison 2018/2019 waren die Uraufführung eines neuen Konzerts von Avner Dorman im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, die Rückkehr zum Grafenegg Festival für ein Konzert mit dem Tonkünstlerorchester unter Yutaka Sado sowie ein Zusammentreffen mit der Academy of Ancient Music im Barbican London.

Bereits 2008 erschien die Debüt-CD des Wave Quartet „Aurora Borealis“, der ein Jahr später eine Aufnahme mit allen drei Konzerten Bachs für zwei Cembali folgte, bei der Peter Sadlo das Originalklangorchester „Salzburg Barock“ dirigierte. Mit „Senza Ripieno“ erschien im Jahr 2011 die dritte Aufnahme, mit selten zu hörenden Werken der Barockzeit, interpretiert in einem intimen Rahmen ohne Orchesterbegleitung. Im Jänner 2016 erschien „Loco“ (Genuin Classics), in der sich die Musiker Werken von Carlos Gardel, Astor Piazzolla und Rodrigo y Gabriela widmen und somit auch den Tango Nuevo auf ihren Marimbas zum Klingen bringen. Darüber hinaus fand im Frühjahr 2017 die Uraufführung des „Gotan Concertos“ für Marimbaquartett, Percussion und Orchester von Emmanuel Séjourné im Brucknerhaus in Linz statt. Diese Komposition ist dem Wave Quartet gewidmet und auf der CD ,Lauda Concertata‘ (Genuin classics) zu hören.

Im September 2017 erschien bei Sony Classical eine gemeinsame Veröffentlichung mit dem L’Orfeo-Barockorchester, die sich erneut Kompositionen von Johann Sebastian Bachs widmet.
Im zweiten Album des Wave Quartets bei Sony Classical (2019) steht die vielleicht populärste Frauenfigur der Operngeschichte im Mittelpunkt. Es ist die „Carmen“ aus Georges Bizets gleichnamigem Welthit.

Das Wave Quartet spielt exklusiv auf Marimbas von Adams Musical Instruments.

Bogdan Bacanu – Marimba
Christoph Sietzen – Marimba
Emiko Uchiyama – Marimba
Nico Gerstmayer – Marimba

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Adrian Eröd

– Bariton

Seit Jahren begeistert der junge Österreicher an seinem Stammhaus, der Wiener Staatsoper, und international Publikum und Presse gleichermaßen mit seiner Vielfältigkeit als Sänger.

Ob als Figaro in Rossinis Barbier von Sevilla („Die Sensation des Abends war Adrian Eröd als Figaro“, Wiener Zeitung) oder als Valentin in Gounods Faust („Adrian Eröd erzielt in berückender Klangschönheit den Triumph des Abends“, SZ), als Billy Budd („Adrian Eröd als exzellenter Billy … beeindruckt, ist traumhaft gut“, Kurier) oder als Lescaut in Massenets Manon („Allen voran zu nennen ist Adrian Eröd, als ein baritonal wie darstellerisch beeindruckender Lescaut“, FAZ).

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Unter Christian Thielemann sang er den Sixtus Beckmesser in Wagners Meistersinger von Nürnberg mit so durchschlagendem Erfolg, dass er 2009 von den Bayreuther Festspielen eingeladen wurde, diese Partie auch am grünen Hügel zu verkörpern. Inzwischen gastierte er mit dem Beckmesser auch in Zürich, Köln, Leipzig, Tokio und Amsterdam.
Seine Darstellung des Loge in der Wiener Produktion von Wagners Rheingold sorgte auch international für Aufsehen, bei den Bregenzer Festspielen feierte er einen sensationellen Erfolg als Shylock in der Uraufführung von André Tchaikovskys The Merchant of Venice, und 2014 debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Faninal in Harry Kupfers umjubelter Inszenierung von Richard Straussʼ Rosenkavalier.

Seit seinem Debüt 2001 an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Gounods Roméo et Juliette singt Adrian Eröd Partien wie Guglielmo, Conte Almaviva, Eisenstein, Albert (Werther), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Olivier (Capriccio), die für ihn komponierte männliche Hauptpartie des Jason in der Uraufführung von Aribert Reimanns „Medea“ und den Prospero in der österreichischen Erstaufführung von Adès’ The Tempest.

Neben der Wiener Staatsoper sang er u. a. auch an der Semperoper Dresden (Olivier, Faninal, Ottokar), der Scala di Milano (Faninal), dem Teatro Fenice in Venedig (Harlekin), an der Hamburgischen Staatsoper (Pelléas), an der Oper Frankfurt (Prospero), der Tokyo National Opera (Don Giovanni, Guglielmo, Eisenstein), der Opéra de Paris (Olivier), der Staatsoper Budapest (Loge), der Houston Grand Opera (Don Giovanni) und der Chicago Lyric Opera (Dr. Falke).

Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule in Wien, wo er u. a. bei Walter Berry studierte, führte Adrian Eröds Weg vom Landestheater Linz über die Wiener Volksoper schließlich an die Staatsoper, die neben seinen kommenden internationalen Engagements auch weiter einen zentralen Platz in seiner künstlerischen Zukunft einnehmen wird.

In nächster Zeit wird er zum Beispiel wieder in der Tokyo National Opera (Eisenstein) sowie in Sevilla und Marseille zu erleben sein.
Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist Eröd auch auf dem Konzertpodium äußerst erfolgreich.

So sang er unter Riccardo Muti und Nikolaus Harnoncourt mit den Wiener Philharmonikern, unter Sir Simon Rattle und Christian Thielemann mit den Berliner Philharmonikern, Orffs „Carmina Burana“ mit Fabio Luisi und Rafael Frühbeck de Burgos, Bachs „Magnificat“ und Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ unter Helmut Rilling, Bachs „Johannespassion“ unter Philippe Jordan, Faurés „Requiem“ mit der Staatskapelle Dresden unter Myung-Whun Chung und Mendelssohns „Elias“ mit dem RSB unter Marek Janowski.
Er trat in der Suntory Hall Tokyo, im Concertgebouw Amsterdam, im Leipziger Gewandhaus, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, beim Lucerne Festival, in Salzburg bei den Osterfestspielen und der Mozartwoche, der styriarte Graz sowie dem Beethovenfest in Bonn auf. (Zusammenarbeit u. a. mit Maximilian Schell, Klaus Maria Brandauer, Uri Caine, Andris Nelsons, Ingo Metzmacher, Ulf Schirmer, Thomas Hengelbrock, Marcello Viotti und dem ensemble modern).

Als Liedsänger ist Adrian Eröd, dem diese Kunstform besonders am Herzen liegt, bisher u. a. im Wiener und Grazer Musikverein, im Linzer Brucknerhaus, im Lisztzentrum Raiding, beim Tokyo Spring Festival und dem Carinthischen Sommer in Erscheinung getreten, dabei verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Helmut Deutsch.
Auf Tonträger erschienen Aufnahmen von Liedern Franz Liszts und Schuberts Winterreise sowie romantische Duette, die er gemeinsam mit seiner Frau Monica Theiss-Eröd eingespielt hat.

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Christoph Wagner-Trenkwitz

– Moderation

Christoph Wagner-Trenkwitz ist Chefdramaturg der Volksoper Wien.

Er plant, schreibt, gestaltet und präsentiert Soireen, Matineen und Vorträge zu den großen Themen, Werken und Persönlichkeiten der Oper, Operette und des Musicals. Er entwickelt auch musikalische Specials für Hörfunk und TV, die er selbst präsentiert.

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Christoph Wagner-Trenkwitz übernimmt im Jahr 2020 die künstlerische Leitung der Schlossfestspiele Langenlois. Er zeichnet für die Jubiläumsproduktion anlässlich „25 Jahre Operette in Langenlois“ verantwortlich.

Bis Herbst 2016 war Christoph Wagner-Trenkwitz Intendant des Theatersommers Haag und verabschiedete sich mit der Produktion „Ein seltsames Paar“.

Wagner-Trenkwitz begeistert sein Publikum mit Charme, Witz und einem tiefen Verständnis und Wissen um das „Universum Musiktheater“. Als Moderator, Conférencier oder Darsteller ist er auf vielen Bühnen (u. a. Volksoper Wien, Wiener Staatsoper, Salzburger Festspiele, Berliner Staatsoper, Bregenzer Festspiele) zuhause.

Regelmäßig moderiert Christoph Wagner-Trenkwitz die Radio-Übertragung des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker.

Zahlreiche Publikationen haben den Buchautor Christoph Wagner-Trenkwitz im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht, zuletzt die sehr persönliche Anekdotensammlung „Nochmal Schwan gehabt” (erschienen im Jahr 2015).

Mit „Es grünt so grün … – Musical an der Volksoper“ hat er ein Standardwerk geschaffen, das die Musical-Metropole Wien im Geiste Marcel Prawys zeigt. Regelmäßig ist er auch als (Lied-)Texter und Übersetzer tätig.

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Christoph Sietzen

– Multiperkussion

Der Schlagwerker Christoph Sietzen wird in der Presse als Ausnahmetalent gefeiert und für seine erfrischende musikalische Natürlichkeit, seine technische Beherrschung sowie ausgeprägte Bühnenpräsenz gelobt. Im Alter von 12 Jahren gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist u. a. Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD (2014), des ICMA Young Artist Award des Jahres 2018 und wurde in der Saison 2017/2018 von der European Concert Hall Organisation (ECHO) zum „Rising Star“ ernannt.

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Christoph Sietzens erste Solo-CD „Attraction“, die den Titel des für ihn von Emmanuel Séjourné komponierten gleichnamigen Werks trägt, wurde mit dem Pizzicato Supersonic Award ausgezeichnet. Seine Debüt-CD bei Sony Classical mit Schlagzeugkonzerten von Dorman und Rautavaara erschien im Herbst 2018 unter dem Namen „Incantations“.

Der in Salzburg geborene Luxemburger wurde seit seinem sechsten Lebensjahr von Martin Grubinger sen. unterrichtet und studierte später Marimba bei Bogdan Bacanu und Schlagwerk bei Leonhard Schmidinger und Josef Gumpinger an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, wo er mit Auszeichnung abschloss. Im Laufe seiner Studien widmete er sich darüber hinaus seinem Zweitinstrument Kontrabass sowie dem Cembalospiel, um sich intensiv mit der Musik des Barock auseinanderzusetzen. Seit 2014 unterrichtet er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Für Konzertengagements gastierte Christoph Sietzen in renommierten Konzerthäusern Europas und Asiens mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder dem WDR Funkhausorchester Köln und mit künstlerischen Partnern wie Howard Griffiths, Frank Strobel, Alexander Liebreich, Cristian Mandeal, Michael Tabachnik, Bogdan Bacanu, Peter Sadlo, Martin Grubinger sowie Schauspieler und Oscar-Preisträger Karl Markovics oder Multiinstrumentalist Hubert von Goisern.

Ab der aktuellen Saison ist er zudem als „Great Talent” vermehrt am Wiener Konzerthaus zu erleben.

Christoph Sietzen ist Mitglied des von Bogdan Bacanu gegründeten Marimba-Ensembles „The Wave Quartet“. Auf deren aktueller CD, erschienen bei Sony Classical, widmet sich das Ensemble gemeinsam mit dem L’Orfeo-Barockorchester Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Sie erhielt den Supersonic Award und wurde mehrfach von der Fachpresse empfohlen.

Christoph Sietzen ist Markenbotschafter des holländischen Instrumentenbauers Adams Musical Instruments.

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Andrea Linsbauer

– Klavier

Die Wienerin Andrea Linsbauer absolvierte ihr Studium der Musikpädagogik mit den Schwerpunkten Liedbegleitung, Gesang und Musikleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie das Studium der Romanistik (Italienisch) an der Universität Wien mit Auszeichnung. Die Pianistin widmet sich mit großer Leidenschaft der Liedbegleitung und Klavier-Kammermusik. Sowohl bei österreichischen Festivals als auch auf internationaler Ebene ist Andrea Linsbauer gefragte Pianistin und Kammermusikpartnerin. Regelmäßig gestaltet sie Liederabende mit Sängerpersönlichkeiten wie Robert Holl, Adrian Eröd, Daniel Johannsen, Paul. A. Edelmann, Günter Haumer, Norbert Ernst, Michael Wagner u.v.a.

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In der Saison 2020 wird Andrea Linsbauer erstmals im Wiener Musikverein im Rahmen des Konzertzyklus „Uno due tre“ gemeinsam mit Marialena Fernandes zu hören sein. Ein Programm unter dem Titel „Eine Prise Beethoven“ führt sie an der Seite von Adrian Eröd und Christoph Wagner Trenkwitz Ende April zum „Klangraum- Festival“ nach Waidhoven/Ybbs. Einen weiteren Höhepunkt der Frühjahrssaison 2020 bildet ein Gastspiel beim diesjährigen Liszt-Festival/ Raiding gemeinsam mit Paul A.Edelmann, Markus Miesenberger und Julia Stemberger ebenso ganz im Zeichen des Jahresregenten Beethoven.

Andrea Linsbauer ist seit Oktober 2018 Lehrbeauftragte für Korrepetition am Institut für Musikleitung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Im Bereich der Kammermusik gilt ihre besondere Vorliebe dem Komponisten und Violinvirtuosen Fritz Kreisler. Als bekannte Interpretin seiner Werke ist Andrea Linsbauer bevorzugte Kammermusikpartnerin von Christian Altenburger, Gernot Winischhofer, Benjamin Schmid, Ekaterina Frolova oder Cornelia Löscher. Mit obengenannten gastierte sie u.a. im Brucknerhaus Linz, im Radiokulturhaus Wien, im Wiener Rathaus, im MuTh und an internationalen Konzerthäusern. Neben ihrer Tätigkeit als Pianistin arbeitete Andrea Linsbauer den gesamten Nachlass von Fritz Kreisler an der Library of Congress in Washington D.C. wissenschaftlich auf und publizierte 2009 ihre Recherchen unter dem Titel „Das Wienerische Moment in den Kompositionen Fritz Kreislers“ .Andrea Linsbauers künstlerisches Betätigungsfeld umfasst seit den letzten Jahren auch verstärkt den Bereich der Musik- und Chorleitung. Als angestellte Kirchenmusikerin der Erzdiözese Wien gründete sie 2018 das Festival „Musica Sacra 14“. Andrea Linsbauer ist mehrfache Stipendiatin des ehemaligen Bundesministeriums für Wissenschaft und der Stadt Wien.

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Theresa Kronthaler

– Mezzosopran

Theresa Kronthaler wurde in Deutschland geboren und wuchs in Rom auf. Zunächst studierte sie Theaterwissenschaften in London und begann dann ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Renate Faltin und Julia Varady.

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Während der Studienzeit nahm sie an vielen Wettbewerben teil und gab ihr Debüt am Grand Théâtre in Genf als Orlofsky (J. Strauß: Die Fledermaus).
2009 bis 2012 war sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, wo sie u. a. Dorabella in COSÌ FAN TUTTE (W. A. Mozart), Hänsel in HÄNSEL UND GRETEL (E. Humperdinck), Sesto in GIULIO CESARE (G. F. Händel) und Annio in LA CLEMENZA DI TITO (W. A. Mozart) sang.

Von 2012 an war sie für vier Spielzeiten fest an der Komischen Oper Berlin engagiert und sang dort Rollen wie Nicklausse (LES CONTES DʼHOFFMANN, J. Offenbach), Sylvia/Proserpina und Ottone (C. Monteverdi-Zyklus), W. A. Mozarts Cherubino (LE NOZZE DI FIGARO) und Dorabella (COSÌ FAN TUTTE), Arsamenes (XERXES, G. F. Händel), Orestes in DIE SCHÖNE HELENA (J. Offenbach) und Sesto in LA CLEMENZA DI TITO.

Ihre Leidenschaft gilt auch dem Theater, so spielte sie an der Schaubühne am Lehniner Platz, der Volksbühne Berlin und dem Gorki Theater.
Sie sang den Sesto in GIULIO CESARE an der Oper Frankfurt und gab 2015 ihr erfolgreiches Debüt als Carmen (G. Bizet) am Theater Bremen, wo sie auch 2016 mit einer sehr angesehenen Elisabetta in Donizettis MARIA STUARDA zu hören war.

Am Theater an der Wien war sie 2015 mit Bellinis LA STRANIERA und begeisterte ebendort im Herbst 2016 mit der Uraufführung von Anno Schreiers HAMLET als Ophelia Publikum und Kritiker. 2017 gab sie ihr sehr erfolgreiches Rollendebüt als Marguerite in LA DAMNATION DE FAUST von Hector Berlioz am Theater Bremen.

Sie ist außerdem eine sehr gefragte Konzert- und Liedsängerin, beim Kissinger Sommer hörte man sie mit Liederabenden, L. van Beethovens 9. SINFONIE sowie G. Rossinis PETITE MESSE SOLENNELLE, die sie auch 2015 bei den Musikfestspielen Dresden in der Frauenkirche aufführte.

Die laufende Saison bringt nach ihrem Debüt im Wiener Musikverein als Solistin in Gustav Mahlers SINFONIE Nr. 8 eine England-Tournee mit dem Brucknerorchester Linz unter Markus Poschner (mit Gustav Mahlers SINFONIE Nr. 2), HÄNSEL UND GRETEL an der Deutschen Oper am Rhein sowie Mozarts REQUIEM mit dem Orchestra della Svizzera Italiana.

In der Spielzeit 2018/2019 kehrt Theresa Kronthaler als Eglantine in Carl Maria von Webers EURYANTHE wieder an das Theater an der Wien zurück und ist im Anschluss daran an der Vlaamse Opera Antwerpen in Paul Hindemiths CARDILLAC (Die Dame) zu erleben.

Theresa Kronthaler ist mit ihrer Band Kronthaler bei Sony Classical unter Vertrag.

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Daniel Heide

– Klavier

Der aus Weimar stammende Pianist Daniel Heide zählt zu den gefragtesten Liedbegleitern und Kammermusikern seiner Generation. Seit seinem Studium an der Franz-Liszt-Hochschule seiner Heimatstadt bei Prof. Ludwig Bätzel und wegweisenden Anregungen bei Christa Ludwig und Dietrich Fischer-Dieskau konzertiert er in ganz Europa und Asien.

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Zu seinen ständigen Partnern zählen Sänger und Sängerinnen wie Andrè Schuen, Christoph Prégardien, Simone Kermes, Ingeborg Danz, Britta Schwarz, Roman Trekel und Tobias Berndt. Außerdem spielt er Liederabende mit Fatma Said, Sophie Harmsen, Sophie Klussmann, Marie Seidler, Hanno Müller-Brachmann, Luca Pisaroni, Melanie Diener, Ruth Ziesak, Johannes Weisser, Christian Immler, Stephan Genz, Sebastian Noack und Hans-Jörg Mammel.

Mit der deutsch-griechischen Mezzosopranistin Stella Doufexis verband ihn eine enge Zusammenarbeit. Ihre gemeinsam aufgenommene CD „Poemes“ mit Liedern von Claude Debussy erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Als Partner in Sonatenabenden konzertierte er mit Solisten wie Tabea Zimmermann, Antje Weithaas, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter Maintz, Friedemann Eichhorn, Barbara Buntrock, Julian Steckel, Isang Enders, Konstanze von Gutzeit, Benoit Fromanger, Danjulo Ishizaka u. a.

Einen wichtigen Impuls für seine Karriere als Liedbegleiter stellt 2011 die Gründung der Konzertreihe „Der lyrische Salon – Liederabende auf Schloss Ettersburg“ dar. Als pianistischer Partner einer Vielzahl renommierter Gesangssolisten hat er dort schon über 40 Liederabende aufgeführt.

Seine aktuelle CD mit Liedern von Robert Schumann, Hugo Wolf und Frank Martin, die er gemeinsam mit dem Südtiroler Bariton Andrè Schuen beim Label AVI aufgenommen hat, ist 2016 mit dem ECHO Klassikpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchssänger“ ausgezeichnet worden.

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