Künstler 2019

Krassimir Sterev

– Akkordeon

Krassimir Sterev wurde in Bulgarien geboren, wo er im Musikgymnasium von Plovdiv seine musikalische Ausbildung begann. Dann setzte er sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz fort. Sterev war Stipendiat am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium, wo er auch die Solistenklasse als Akkordeonist abschloss. Seine musikalische Entwicklung wurde maßgeblich durch Lehrer wie Mogens Ellegaard, James Crabb und Georg Schulz beeinflusst.

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Krassimir Sterev ist sowohl als Solist, Kammermusiker als auch in Ensembles und Orchestern international tätig und weltweit auf vielen renommierten Festivals zu Gast. Nicht zuletzt wirkt er auch in zahlreichen Theater- und Tanzproduktionen sowie Projekten, die speziell für Kinder entwickelt werden, mit.

Seit 2003 ist Krassimir Sterev Mitglied des Klangforum Wien. Ebenso arbeitete er aber auch mit den Wiener Philharmonikern (unter Pierre Boulez und Daniel Barenboim), dem London Philharmonia Orchestra, dem RSO Wien, dem Ensemble Kontrapunkte, der musikFabrik und dem Ensemble Phace zusammen und ist Teil des Trio Amos.

Besonderes Augenmerk legt Krassimir Sterev auf die Entwicklung des Repertoires für Akkordeon. Viele Komponisten schrieben für ihn bereits neue Werke (u. a. Bernhard Lang, Pierluigi Billone, Bernhard Gander, Olga Neuwirth, Aureliano Cattaneo, Rebecca Saunders, Chaya Czernowin und Hannes Kerschbaumer), die er zur Uraufführung brachte.

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radio.string.quartet

– Ensemble

Die vier Mitglieder Bernie Mallinger (Violine), Igmar Jenner (Violine), Sophie Abraham (Violoncello) und Cynthia Liao (Viola) eint der Anspruch, das Klangspektrum des klassischen Streichquartetts zu erweitern. Alles ist möglich auf den 16 Saiten. Ob jazzrockiger Groove oder popverliebte Gesänge, Neue Musik oder europäische Folk-Tradition: Das „r.s.q“ hat bislang schon etliche Grenzgänge absolviert und sich so im Non-Classical-String-Quartet-Genre einen festen Platz neben den US-Pionieren vom Kronos Quartet und dem Turtle Island Quartet erspielt.

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Entscheidend für die Weiterentwicklung des Quartetts ist die Auseinandersetzung mit der Musik des Mahavishnu Orchestras, einer der stilprägenden Gruppen des Jazzrocks der 70er-Jahre. Mit der Einspielung „Celebrating the Mahavishnu Orchestra“ im Jahr 2007 veröffentlicht das Ensemble sein erstes Album auf ACT.

Nach verschiedenen Kooperationen (u. a. mit Rigmor Gustafsson, Ulf Wakenius …) markierte das Album „Radiodream“ (2011) einen neuen Abschnitt in der Band-Geschichte: Musikalische Traumdeutungen und Ton-Collagen verwenden neben eigenen Stücken auch Musik von Franz Liszt bis Billie Holiday.

Mit dem Album „Posting Joe“ (2013) verneigt sich die Band vor ihrem großen Landsmann, dem 2007 verstorbenen Joe Zawinul und seiner stilbildenden Band Weather Report.

Im Jahr 2014 begann die Band mit der Arbeit an dem Album „in between silence“ (2017), das eine musikalische Neuausrichtung der Band und eine Veränderung ihrer Arbeitsweise – sowohl im Studio als auch live – mit sich brachte. Erstmals wurden vermehrt Stimmen zu den herkömmlichen Streichinstrumenten hinzugefügt, und auch der Einsatz von elektronischen Musikinstrumenten erweiterte das Spektrum. Die Kompositionen des Albums – allesamt Arbeiten des Quartetts – wurden für die Live-Performance einer grundsätzlichen Umarbeitung unterzogen. Damit versuchte die Band, die unterschiedlichen räumlichen Begebenheiten vom Hören eines Albums zum Erlebnis eines Live-Konzerts einzubeziehen. Erstmals arbeitete das Quartett dabei mit einem Koproduzenten, dem norwegischen Pianisten und NuJazz-Pionier Bugge Wesseltoft.

Im radio.string.quartet finden alle vier Musiker die Freiheit, ihre musikalischen Ideen wie ihre kulturelle Identität einzubringen. Die Arrangements entstehen in Teamarbeit, alle Ensemble-Mitglieder steuern Eigenkompositionen bei. In diesem Sinne verstehen sich die Südösterreicher Mallinger und Jenner, die Niederländerin Abraham und die Taiwanesin Liao als Protagonisten einer neuen Wiener Streicherschule: Wien mit seiner reichen Musiktradition, aber auch mit seiner neuen multikulturellen Offenheit.

Short Facts:
– Existiert seit 2004 und passt in keine Schublade
– „Dem Sound des radio.string.quartet kann man sich nicht entziehen. Das Quartett besticht durch Experimentierfreudigkeit und sprengt alle Genregrenzen.“ (3sat Kulturzeit)
– Preis der deutschen Schallplattenkritik, Pasticcio-Preis

radio.string.quartet
Bernie Mallinger − Violine, Gesang
Igmar Jenner − Violine, Gesang
Cynthia Liao − Viola
Sophie Abraham − Violoncello, Gesang

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Thomas Gansch

– Trompete

Thomas Gansch wurde am 31. Dezember 1975 in St. Pölten geboren. Er wuchs in Melk an der Donau auf, wo er bei seinem Vater, Johann Gansch, Trompete lernte.
Mit 15 ging er nach Wien, um an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Konzertfach Trompete zu studieren.
Während dieses Studiums gründete er 1992 gemeinsam mit Studienkollegen die Gruppe Mnozil Brass.

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Nach sechs Jahren Klassik entschloss Gansch sich 1997, das Studium zu beenden, und wandte sich seiner großen Liebe zu, dem Jazz.
Von 1998 bis 2006 spielte er im legendären Vienna Art Orchestra, das er noch heute als seine „wahre“ Studienzeit bezeichnet.
Neben zahllosen Kollaborationen mit Musikern aus der ganzen Welt und Auftritten in knapp 50 Ländern komponiert er neben Mnozil Brass auch für verschiedenste andere Besetzungen.
Thomas Gansch ist nicht nur einer der vielseitigsten Trompeter seiner Generation, sondern auch ein Entertainer durch und durch, der zwar immer den Schalk im Nacken trägt, dabei jedoch niemals die Musik aus den Augen verliert.

Eigene Projekte: Mnozil Brass, Wieder Gansch & Paul, Schlagertherapie, Gansch & Breinschmid, Gansch & Roses

Spielte u. a. mit: Patti Smith, Bob Brookmeyer, Vienna Art Orchestra, Don Menza, Jerry Hey Horns, Wynton Marsalis, Janoska Ensemble, Igudesman & Joo, Kurt Ostbahn, Salonorchester Alhambra, Ensemble Pro Brass, Alegre Correa u. v .a.

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Anna Hauf

– Mezzosopran

Die Mezzosopranistin Anna Clare Hauf ist in London geboren und in Wien aufgewachsen. Ab dem Jahr 1997 studierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst und Wien Gesang, Schwerpunkt ihrer Ausbildung bei den Professoren Rotraud Hansmann und Charles Spencer war der Liedgesang.

Im Jahr 2004 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Bei Meisterkursen arbeitete sie u. a. mit Marjana Lipovsek und Wolfgang Holzmair zusammen.

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Ihre besondere Vorliebe gilt der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik, sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertsaal. So entstanden zahlreiche Zusammenarbeiten vor allem mit der Neuen Oper Wien – zuletzt etwa in Péter Eötvös’ „Paradise reloaded (Lilith)“ und dem Klangforum Wien (u. a. bei den Schwetzinger SWR Festspielen 2011 in Enno Poppes „IQ“).

Beim Festival Wien Modern war Anna Hauf in „Das Kind der Seehundfrau“ und 2014 in Bernhard Ganders Sitcom-Oper „Das Leben am Rande der Milchstraße“ zu sehen. Im selben Jahr hatte auch die Neubearbeitung des Ensembles Federspiel von Ernst Krenes Oper „Jonny spielt auf“ mit Anna Hauf als Solistin Premiere. In Christof Dienz’ und Ela Baumanns „(K)eine Alpensage“, eine musikalische Klanggeschichte im Auftrag der Wiener Jeunesse, übernahm sie die Gesangs- und Erzählerinnenrolle.

Anna Clare Hauf konzertierte u. a. mit dem Klangforum Wien, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, der Camerata Salzburg, dem Ensemble PHACE und dem Blockflöten-Kollektiv „Plenum“. Sie sang Uraufführungen mit Werken von Christian Muthspiel, Otto M. Zyan, Pierluigi Billone, Bernhard Lang oder Lothar Voigtländer. Ab dem Jahr 2009 übernahm sie zudem die Gesangsparts beim Vienna Art Orchestra.

Als singende Schauspielerin und Performerin gastiert Anna Hauf regelmäßig im Wiener Kabinetttheater, u. a. mit Stücken von Salvatore Sciarrino, Mauricio Kagel oder Hugo Ball, und als Liedsängerin war sie mit Werken von Gustav Mahler, Richard Wagner, Ernst Krenek und zeitgenössischer Musik zu hören, z. B. im Wiener Konzerthaus und auf der Ruhrtriennale.

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Wolfram Berger

Schauspieler, Sänger, Kabarettist, Film- und TV-Schauspieler, Regisseur und Produzent ungewöhnlicher Theaterabende abseits des Mainstreams.
„… nein, in eine Schublade passt er nicht rein, dafür ist er zu vielseitig. In eine leicht sperrige Kommode vielleicht, ohne Deckel, eine mit verwirrend vielen Fächern …“ (Tagesanzeiger Zürich)

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1945 in Graz geboren und aufgewachsen.
Mit Tarnen und Täuschen durch die Schulzeit.
Schauspielausbildung in Graz und eine sogenannte „Bilderbuchkarriere“ als Schauspieler und Regisseur an wichtigen deutschsprachigen Bühnen (Basel, Zürich, Stuttgart, Bochum, Wien).

Seit 1980 freischaffend.

Parallel zu seinen Bühnenauftritten immer wieder Kino- und TV-Filme in der Schweiz, Deutschland und Österreich.
Unzählige Radio-, Hörspiel- und Hörbuchproduktionen sind das Ergebnis seiner Liebesaffäre mit dem Mikrofon.
Die Zusammenarbeit mit Musikern aus allen Genres ist für Wolfram Berger Quell der Inspiration für seine „Kleinkunst-Programme“.
(siehe www.bergerwolfram.at)

Preise (Auswahl):
„Father of Art“ (Hauptrolle) – Beverly Hills Festival 2018 (USA)
„Best Actor in Father of Art“ – Ouchy Filmfestival 2019 (CH)
„Bester Darsteller“ – Zonser Hörspielpreis 2018 (D)
„Bester Darsteller“ – Nominiert für Schweizer Filmpreis 2016
„Best Actor 2015“ – Montréal World Film Festival (CAN)
„ORF – Schauspieler des Jahres 2001“
„Salzburger Stier 1997“

Hörbücher:
Preis der Schallplattenkritik:
„Wölflisches Gejandl einer bayerischen Schwittersmutter“
„Verdi. Roman der Oper“ (Franz Werfel)

Bestenlisten (Auswahl):
„Der Mann ohne Eigenschaften“ (der gesamte Roman als Solo-Lesung)
„Geister von Princeton“
„Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“
etc.

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Christian Bakanic

– Akkordeon

Christian Bakanic, österreichischer Akkordeonist und Komponist, studierte Volksmusik am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz, klassisches Akkordeon an der Musikuniversität und hat sich als Jazzmusiker in Österreich bereits einen Namen gemacht.
Seine musikalischen Zugänge und Erfahrungen vermischen sich auf subtile Weise in seinen Kompositionen und verbinden die komplexe Spontaneität des Jazz, die temperamentvolle Leidenschaft des Tango Nuevo, das disziplinierte Moment der Klassik mit vielschichtigen Traditionen europäischer Volksmusik.

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Die Quintessenz von Christian Bakanics Arbeit ist die stete Bewegung, der immerwährende Austausch und nicht zuletzt die spannende Suche nach neuen Möglichkeiten. Mit Neugier und Leidenschaft befeuert er seinen kreativen Motor, während er seine Hörer mit Authentizität und Virtuosität überzeugt.

„Dass das Akkordeon in den letzten Jahren sein Image radikal verbessern konnte, ist nicht zuletzt Virtuosen wie Christian Bakanic zu verdanken.“
Den Musiker, der neben Akkordeon auch Bandoneon, Steirische Harmonika, Klavier und Percussion spielt, kennt man von den hochgelobten Formationen „Beefolk“ und „Folksmilch“ ebenso wie von seinem exzellenten „Trio Infernal“, das dem Modern Jazz zuzuordnen ist.

Dass auch Starpianist Markus Schirmer für sein Projekt „Scurdia“ Bakanic angeworben hat, beweist einmal mehr dessen Können und Reputation.“
(Eva Schulz, Kleine Zeitung, 11. 11. 2011)

Zusammenarbeit mit verschiedenen Musikern aus unterschiedlichsten Genres wie Wolfgang Muthspiel, Heinrich von Kalnein, Klaus Johns, Miguel Herz-Kestranek, Josef Pichler, Alex Deutsch, Markus Schirmer, Gwylim Simcock, Wolfgang Puschnig, Jon Sass …

In den letzten Jahren ist Christian Bakanic auch als Komponist tätig; Kompositionsauftrag für „Grabenfest der ÖBV 2006“, verschiedene Aufträge für Theatermusik (Bully me, Ein Schaf fürs Leben, Mein Hundemund …), Kompositionen im Bereich Jazz, Folk und neuer Musik.

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Janoska Ensemble

Echte Kunst überschreitet immer Grenzen, das beweisen die aus Bratislava stammenden drei Brüder Ondrej, František und Roman Janoska gemeinsam mit ihrem in Konstanz geborenen Schwager Julius Darvas auf einzigartige Weise: Ihre Musikschöpfungen verbinden ihr ursprünglich klassisches Fach im harmonischen Zusammenklang oder farbig kontrastierend mit anderen Genres – vom Jazz und Latin bis zur Popmusik. Aber das Resultat ist kein Stil-Mix, sondern eine kreative Synthese: der „Janoska Style“.

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Diesen Stil, abgesehen vom genannten „spirit“, hinreichend mit Worten zu beschreiben, kann nicht wirklich gelingen. Der „Janoska Style“ ist nämlich nichts Statisches, über einem musikalischen Grundgerüst, das inhaltlich keine Grenzen respektiert, entsteht er spontan. Fünf starke Kreativkräfte gestalten sein Profil: die unverkennbare Handschrift der Arrangements und die umsetzenden Hände vier erfahrener Musiker-Persönlichkeiten. Dazu kommt noch die dynamische Resonanz, jene sich aufbauende Stimmung im Konzertpublikum, die auf die Künstler wieder zurückwirkt. Denn sie spielen auch mit den Musikkenntnissen des Publikums: So interpretieren sie gern weithin bekannte klassische Themen, nur um die Ohren der Menschen im Saal allmählich oder auch unvermutet in überraschend passende Themen ganz anderer musikalischer Metiers zu führen, ohne dass es dabei zu einem Bruch käme. Vielmehr kommt hier beim Zuhören unwillkürlich Freude auf.

„Unsere Musik soll die Zuhörer berühren, das ist für uns das Allerwichtigste!“, sagt František Janoska. Als einfallsreicher Arrangeur beherrscht er zugleich am Klavier alle erdenklichen Stile in Perfektion. Mit explosiven jazzigen Improvisationen auf der Violine, die er auch ‘mal wie eine Gitarre schlägt, kann Roman Janoska aufwarten. Der jüngste im Trio der Brüder erklärt ihr Zusammenspiel so: „Jeder von uns hat seine speziellen musikalischen Vorlieben, die wir sehr schätzen. Daher geben wir einander gerne viel Raum dafür. Auf diese Weise wird auch jedes unserer Stücke ein gemeinsames Werk.“

Diesen musikalischen Raum füllen die vier Musiker mit spontaner Kreativität, wodurch sich ihre Stücke bei jedem Konzert in neue, spannende Richtungen entwickeln. Dazu trägt auch Ondrej Janoska mit seinem exemplarischen Violinspiel bei, mit dem er Roman gerne zu virtuosen Duellen herausfordert. Vermittelt ein Musikstück hingegen Melancholie und Innigkeit, verschmelzen die beiden Violinstimmen zu einem gemeinsam fühlenden und singenden Instrument. Woher diese einmal mitreißende, dann wieder berührende Fähigkeit kommt, erklärt Ondrej mit der Familientradition: „Seit unserer Kindheit machen wir täglich Musik und das bevorzugt miteinander. Wir stehen uns musikalisch so nahe, dass wir oft spüren, was der andere gleich spielen wird!“

Ideal ergänzt wird diese Familienkonstellation durch Julius Darvas. Ebenfalls klassisch ausgebildet, hat der Kontrabassist ein vorrangiges Anliegen, wenn er sagt: „Wir wollen der Klassik die verloren gegangene hohe Kunst der Improvisation zurückgeben, die zum Beispiel zur Zeit des Barocks noch eine Selbstverständlichkeit für jeden Musiker war.“

Durch seine Eigenständigkeit ist dieser „Janoska Style“ jedenfalls längst zu einer Marke mit hochbegehrtem musikalischem Verkehrswert geworden, die gleichnamige erste CD (Deutsche Grammphon, 2016) erreichte auf Anhieb Gold. Die sympathischen Musiker haben bis dato auf vier Kontinenten konzertiert und entwickeln laufend neue Projekte. So traten sie schon mehrfach gemeinsam mit renommierten europäischen Orchestern mit entsprechend erweiterten Arrangements auf. Ein besonderes Novum im Repertoire des Janoska Ensembles bahnt sich mit ihrem Auftritt zusammen mit den Wiener Symphonikern an: Am 31. März 2018 wurde der 1. Satz eines von František Janoska komponierten symphonischen Werkes beim Festival „Frühling in Wien“ uraufgeführt.

Trotz ihrer Jugend zählen auch Meisterkurse schon seit mehreren Jahren zum künstlerischen Portfolio der Musiker – zuletzt etwa im Herbst 2017 auf Einladung des Yehudi Menuhin Festivals im schweizerischen Gstaad. Was sie dabei besonders freut, ist die Tatsache, dass mittlerweile nicht nur viele Studenten, sondern auch schon deren Professoren ihre Kurse besuchen. Von welcher Güte ihr musikalisches Spektrum ist, zeigen auch die Statements vieler namhafter Musiker, die etwa wie der Dirigent Christoph Eschenbach ins Schwärmen kommen: „Das Janoska Ensemble ist ein außergewöhnliches Ensemble mit exzellenten Arrangements, eine wirkliche Entdeckung für mich, von der man noch viel hören wird!“

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Max Simonischek

Max Simonischek absolvierte seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg, worauf feste Engagements bei Armin Petras am Maxim-Gorki-Theater Berlin und den Münchner Kammerspielen unter Johan Simons folgten. Seit 2014 ist er freischaffend u. a. am Wiener Burgtheater, dem Schauspiel Stuttgart und den Salzburger Festspielen tätig.

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2015 führte er in Zürich mit Kafkas „Der Bau“ zum ersten Mal Regie und erhielt 2017 den Wiener Nestroy-Theaterpreis. Er war als Hauptdarsteller in diversen Kino- und Fernsehfilmen in Deutschland und der Schweiz zu sehen, wofür er Nominierungen für den Schweizer Film- und Fernsehpreis sowie den Deutschen Fernsehpreis erhielt.

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Michael Schottenberg

Michael Schottenberg, geboren 1952 in Wien, prägt als Schauspieler, Regisseur und Autor seit Jahrzehnten das österreichische Kulturleben.

Er ist Schauspieler in TV-Serien, Kinofilmen, am Volkstheater, an der Josefstadt und am Burgtheater. Er inszeniert an Theatern in Wien und Berlin, ist Verfasser von Drehbüchern und Regisseur für Film und Fernsehen. Zehn Jahre lang leitete er das Volkstheater Wien.

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Für seine Arbeiten gewann er zahlreiche Preise (bei Filmfestivals in Cannes, Houston, Saarbrücken sowie Nestroy-, Karl-Skraup-, Dorothea-Neff-Preis u. v. a.). Seit 2015 als Reisender und Autor unterwegs, 2019 Teilnahme bei der ORF-Show „Dancing Stars“.

Im Verlag Amalthea sind zuletzt zwei Bücher von Michael Schottenberg erschienen: „Von der Bühne in die Welt. Unterwegs in Vietnam“ (2017) und „Von neuen Welten und Abenteuern. Unterwegs in Burma“ (2018).

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Gerald Schuller

– Klavier, Hammond Organ

Mit 13 Jahren erste Kontakte mit Jazzmusik, zwei Jahre später Eintritt in das Konservatorium der Stadt Wien, Jazzklavier bei Rudi Wilfer, Jazztheorie bei Heinz Cadek.
1988 wird er von Wickerl Adam in die „Hallucination Company“ geholt, wo er Keyboards und Trompete spielt, aber auch für die Band komponiert und arrangiert.

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1993 mitbegründet er die erfolgreiche A-cappella-Gruppe „The Rounder Girls“.
Seit 2003/2004 hat Gerald Schuller eine Lehrtätigkeit am Institut für Popularmusik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inne, Vorlesungen in den Fächern Komposition und Arrangement, Harmonielehre und Strukturanalyse.
Gerald Schuller lebt als freischaffender Musiker, Komponist und Arrangeur in Wien.
Er schreibt u. a. für Theater und Film, auch Serien wie „Tatort“.

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Heinz W. Fallmann

– Gitarre

Der gebürtige Niederösterreicher Heinz W. Fallmann studierte klassische Gitarre, Tonsatz und Komposition am Konservatorium der Stadt Wien sowie Jazzgitarre am Schubert Konservatorium Wien.
Fallmann komponierte für Theaterproduktionen u. a. im Volkstheater Wien, LT St. Pölten, LT Salzburg, Theater St. Gallen/Schweiz, Theater Werkstatt Brauhaus, TAG.

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In zeitgenössischer und experimenteller Tonsprache schrieb er Kompositionen für das Takon Orchester, Capella Con Durezza, auch Eigenproduktionen wie „The Noise of my Village“ und Timelights.
Fallmann gründete 2005 gemeinsam mit Martin Ptak das Retro-Filmmusikorchester Velvet Elevator, wofür er hauptsächlich als Arrangeur, auch für Kooperationen mit namhaften KünstlerInnen der heimischen Musikszene, tätig ist.

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Tanja Maljartschuk

Tanja Maljartschuk, 1983 in Iwano-Frankiwsk, Ukraine, geboren, studierte Philologie an der Universität Iwano-Frankiwsk und arbeitete nach dem Studium als Journalistin in Kiew. 2009 erschien auf Deutsch ihr Erzählband „Neunprozentiger Haushaltsessig“, 2013 ihr Roman „Biografie eines zufälligen Wunders“ und 2014 „Von Hasen und anderen Europäern“. 2018 erhielt sie für den Text „Frösche im Meer“ in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Die Autorin schreibt regelmäßig Kolumnen für die Deutsche Welle (Ukraine) und für Zeit Online und lebt seit 2011 in Wien.

David Helbock

– Klavier

„… ich halte diesen Musiker mit dem Strickkäppi für einen der besonders Aufregenden des jungen Jazz aus Europa. Wenn David Helbock spielt, erlebt man Neues. Und es ist nie verkopfte Musik – sondern eine, die den Kopf und den Körper mitreißt…“
(Roland Spiegel – Bayerischer Rundfunk)

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Zweimal Preisträger und der Publikumspreis beim weltweit größten Jazz-Piano-Solo-Wettbewerb des Jazzfestivals Montreux, begeisterte/internationale Kritiken für seine CDs und der wichtigste Förderpreis des Bundes Österreich 2011 – der „Outstanding Artist Award“ – der aus dem kleinen österreichischen Dorf Koblach stammende Pianist David Helbock ist zweifellos am internationalen Parkett angekommen.

Helbock ist aber nicht nur ein hervorragender Pianist, sondern auch ein eigenwilliger Denker, der in seine Projekte nicht nur außerordentliche Fingerfertigkeit, sondern auch jede Menge Hirnschmalz investiert.

David Helbock, am 28. Jänner 1984 geboren, begann im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen. Er studierte am Konservatorium Feldkirch bei Prof. Ferenc Bognar Klavier, wo er 2005 sein klassisches Konzertfach-Diplom mit Auszeichnung abschloss, und nahm seit 2000 zusätzlich Unterricht beim New Yorker Jazzpianisten Peter Madsen, der sein Lehrer, Mentor und Freund wurde.

David Helbock spielte Konzerttourneen und Aufnahmen in Ländern wie den USA, Kanada, Mexiko, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, China, Mongolei, Südkorea, Philippinen, Indonesien, Malaysia, Indien, Israel, Türkei, Iran, Ägypten, Südafrika, Äthiopien, Kenia, Senegal, Marokko, Tunesien, Brasilien, Argentinien, Chile, Australien und überall in Europa.

David Helbock ist seit Beginn seiner Musikerlaufbahn außerdem als Komponist sehr aktiv. Zu seinen Werken zählt ein großes „Jahreskompositionsprojekt“, in dem er für ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat (Anfang 2010 ist das „Personal Realbook“ mit über 600 Seiten Musik erschienen).

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