Künstler 2020

Günther Groissböck

– Bass

Der österreichische Bass Günther Groissböck erhielt seine Gesangsausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Robert Holl sowie später bei José van Dam.

Als einer der international gefragtesten Sänger seines Fachs ist er regelmäßiger Gast an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt, wie der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, der Opéra National de Paris, der Bayerischen Staatsoper München, der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Unter den Linden und der Deutschen Oper Berlin sowie bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen – in Rollen wie Gurnemanz, König Heinrich, Landgraf Hermann, König Marke, Boris Godunow, Sarastro, Fasolt, Hunding, Veit Pogner, Wassermann, Gremin, Orest, Banco, Zaccaria und Rocco. Mit der Partie des Ochs auf Lerchenau debütierte Günther Groissböck bei den Salzburger Festspielen und war im vergangenen Frühjahr an der Metropolitan Opera New York zu Gast.

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Auch im Konzertbereich ist er international tätig und tritt u. a. bei der Accademia Nazionale Santa Cecilia, im Concergebow Amsterdam, im Gewandhaus Leipzig, in der Philharmonie Berlin und München, im Musikverein und Konzerthaus Wien, in der Carnegie Hall und der Boston Symphony Hall auf.

Neben seiner umfassenden Opern- und Konzerttätigkeit widmet er sich auch dem Liedgesang. Seine mit Gerold Huber eingespielte Schubert-Doppel-CD „Winterreise“ und „Schwanengesang“ und sein neues Album „Herz-Tod“ sind bei DECCA erschienen.

Zu den wichtigsten kommenden Engagements zählen u. a. Einladungen an die New Yorker Metropolitan Opera als Fasolt, Hunding, König Marke und Filippo II, an das Royal Opera House Covent Garden als Fasolt, an die Bayerische Staatsoper als Kezal und Rocco sowie zu den Bayreuther Festspielen 2018 als Gurnemanz. In 2020 wird er in Bayreuth in der neuen Produktion des „Ring der Nibelungen“ erstmals den Wotan verkörpern.

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Trachtenmusikkapelle Windhag

Erste Hinweise über eine Musikkapelle in Windhag gibt es aus dem Jahre 1916.
1963 wurde die erste einheitliche Bekleidung angeschafft, die dann 1972 durch die „Niederösterreich-Tracht“ abgelöst wurde.
Die Auftritte beschränkten sich anfangs noch sehr auf kirchliche Anlässe und sonstige Feierlichkeiten. Erst ab 1960 wurden erste Frühschoppenkonzerte im Ortsteil St. Ägyd abgehalten, und ab 1965 wurde bei den Schillerparkkonzerten im Rahmen des festlichen Sommers in Waidhofen/Ybbs konzertiert.

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1973 erfolgten die Gründung des Musikvereins Windhag und die Übernahme der Musikkapelle durch Kapellmeister Hermann Maderthaner.
In seiner Zeit als Kapellmeister konnte er aus einer 19-Mann-Kapelle eine Musikkapelle formen, die weit über die Grenzen Waidhofens und Niederösterreichs hinaus bekannt und geschätzt wurde.
So konnten in dieser Zeit zahlreiche Preise bei Wettbewerben und Wertungsspielen erreicht werden, u. a. bei den int. Musiktagen in Rastede, beim Blasorchesterfestival in Trencin, bei den NÖ Landeswertungsspielen und beim Bundesblasmusikbewerb in Feldkirchen.
Seit 1976 kann im eigenen Musikheim geprobt werden, welches 2006 durch einen neuen Probesaal erweitert wurde.

2003 übergab Hermann Maderthaner die Leitung der Kapelle an seinen Sohn Thomas Maderthaner.

Zum musikalischen Jahresablauf der TMK Windhag zählen u. a. ein Frühjahrskonzert, zwei Konviktgartenkonzerte im Sommer und ein Kirchenkonzert im Herbst.
Bei den jährlichen Marsch- und Konzertwertungen können immer wieder hervorragende Ergebnisse erzielt werden.

Unter der Leitung von Thomas Maderthaner gewann die TMK Windhag die NÖ Landeswertungsspiele 2009, 2012 und 2015. Auf Bundesebene konnte 2011 der 3. und 2017 der 2. Platz erreicht werden.

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Maddalena del Gobbo

– Baryton

Maddalena Del Gobbo ist weltweit die einzige Gambistin, die solistisch bei der renommierten „Deutsche Grammophon“ unter Vertrag ist. Sie hat bereits drei Alben veröffentlicht, zuletzt „Maddalena and the Prince“, erschienen im Juli 2019.

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In Italien nahe Udine geboren, nahm Maddalena Del Gobbo bereits sehr früh Klavier- und Ballettunterricht, mit acht Jahren begann sie ihr Studium am Violoncello, etwas später kam auch Gesang dazu. Ihr Talent führte sie bereits mit 13 Jahren an das Konservatorium nach Wien.

Ihre bis heute wichtigste Begegnung machte sie aber erst einige Jahre später, als sie ein Plattengeschäft betrat, in dem gerade eine Viola-da-Gamba-CD gespielt wurde. Der magische Klang dieses Instruments zog sie sofort in ihren Bann. Obwohl sie ihr Konzertfachstudium Cello mit einem Master und mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, gehörte ihr Herz der Gambe.

Als Cellistin spielte sie unter Dirigenten wie Donald Runnicles und Valeriy Gergiev, trat in Kammermusikformationen mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker auf, spielte im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper mit und trat solistisch mit Orchester auf. Aber nach und nach widmete sie sich immer mehr der Gambe, bis es ihr Hauptinstrument wurde.

Sie trat bereits bei vielen wichtigen Festivals auf (Barocktage Melk, Mainzer Musiksommer, U21 von BR-Klassik, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Yellow Lounge, Konzertreihen des Wiener Musikvereins) und war 2017 Jurymitglied bei dem internationalen Johann-Heinrich-Schmelzer-Wettbewerb.
Die Sendung „KlickKlack“ des BR widmete ihr 2017 ein Porträt.

Ihr Debütalbum „Viola dʼEmozione“ erschien 2014, gefolgt von „Henriette, the Princess of the Viol“ (2016) und „Maddalena and the Prince“ (2019).
Maddalena Del Gobbo spielt eine Viola da Gamba von Johann Seelos aus dem Jahr 1691, eine Leihgabe der „Orpheon Foundation“.

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David Pennetzdorfer

– Violoncello

Sebastian Führlinger

– Viola

Wiener Sextett

– Ensemble

Sechs befreundete Streicher aus den Reihen der Wiener Symphoniker wollten gemeinsam Kammermusik spielen … was läge also näher, als sich des viel zu selten angenommenen Genres des Streichsextetts zu widmen? Das „Wiener Sextett“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben den stetigen Aufgaben im gemeinsamen Orchester jenes wieder hochleben zu lassen.

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Nicht zuletzt Johannes Brahms und Peter Iljitsch Tschaikowsky haben sich als Meister dieses Faches bewiesen, ersterer sogar mit zwei Werken. Das wohl berühmteste Werk des Streichsextetts in der klassischen Formation ist „Souvenir de Florence“, das in einem Konzert dieser Besetzung nicht fehlen darf!

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Dorit Chrysler

– Theremin, Stimme, Elektronik

Geboren in Graz, sang Dorit mit 7 an der Grazer Oper und spielte in ihrer ersten Band als Teenager, vertreten auf dem Sampler „Zebra Graz“. Nach dem Studium der Musikwissenschaft und Publizistik in Wien emigrierte Dorit nach New York und startete dort das Musikprojekt ,Halcion‘. Als freischaffende Komponistin begründete sie die NY Theremin Society und ist seither einer der prominentesten Virtuosen des Theremins, das 1920 erfundene erste elektrische Instrument, das ohne Berührung gespielt wird.

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Weltweite Auftritte, u. a. als Solistin für die San Francisco Symphony, Wiener Konzerthaus, Roskilde und Coachella Festival folgten, sowie Auftragskompositionen für MoMA, Venedig Biennale und den Steirischen Herbst u.v.m.
Dorit hat die Filmmusik für „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ von David Schalko komponiert. Die Theaterproduktion „3 Episodes“ der Wiener Festwochen, für die Dorit die Musik komponierte, erhielt den Nestroypreis in 2019.
Weitere Projekte: HBO’s Doku-Film „Going Clear“ features Dorit on Theremin. Kollaborationen u. a. mit CERN, Elliot Sharp, Cluster, Trentemøller, Musik Pioneer Laurie Spiegel, Philippe Quesne (Theater Nanterre Amandiers) u.v.m.

Als Kuratorin des Moving Pattern Festivals des ACFNY hat Dorit das „Dame Electric“ Festival gegründet, welches weiblichen Pionieren der analogen Musik gewidmet ist, mit Editionen in New York und Paris.
Dorit ist die Gründerin der ersten internationalen Theremin-Schule in NY (KidCoolThereminSchool) und Paris (L’Ecole Theremine) und unterrichtet weltweit, u. a. Lektios über das Theremin an der Harvard University, der Sibelius Academy Helsinki, Keynote Speaker von NIME und der Kopenhagen Musik Universität. Sie ist der Rezipient des Knightsbridge Foundation Grants „Detroit Houseguests“ mit Residenzen im GaiteLyrique (Paris) und Pionierworks (NY) und produzierte ein zehnköpfiges Theremin-Konzert für die LA Disney Hall.

In einem Konzertreview bezeichnet The Wall Street Journal Dorit Chrysler als „Futuristische Lotte Lena“ und der Hollywood-Reporter lobt Dorits Kompositionsarbeit für „M“. Als artistic director der NY Theremin Society kuratierte Dorit ,THEREMIN 100‘ eine Kompilation featuring 50 Komponisten aus 18 Ländern, den 100. Geburtstag des Theremins zelebrierend, veröffentlicht im Jänner 2020.

www.nythereminsociety.org
www.doritchrysler.com

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The Wave Quartet

Seiner großen Leidenschaft für die Musik des Barock folgend, wollte der weltweit renommierte Marimbaspieler Bogdan Bacanu Johann Sebastian Bachs Konzerte für zwei Cembali auch für Marimba spielbar machen und suchte sich mit Christoph Sietzen, Preisträger des Internationalen ARD-Wettbewerbs 2014 und ECHO „Rising Star“ in der Saison 2017/2018, sowie Emiko Uchiyama und Vladi Petrov, die als Marimba Duo internationale Wettbewerbe gewonnen haben, drei hochkarätige Kollegen zur Gründung des „Wave Quartet“. Anfang 2019 ist Nico Gerstmayer statt Vladi Petrov in das Quartett eingestiegen.

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Seine offizielle Geburtsstunde feierte das Ensemble 2008 im Berliner Konzerthaus, wo es Bachs Konzert in C-Dur (BWV 1061a) in Bearbeitung für vier Marimbas aufführte. Sowohl das Arrangement als auch die Interpretation wurden von Presse und Publikum begeistert aufgenommen, nicht zuletzt aufgrund des respektvollen Umgangs mit dem Original sowie dem historisch informierten Ansatz, mit dem sich das Quartett Bachs Werk näherte. Die Werke von Bach und Zeitgenossen stellen seither einen wichtigen Schwerpunkt im vielfältigen Repertoire des Quartetts dar, das bis hin zu Astor Piazzolla oder aktuell einer neuen Bearbeitung von Bizets „Carmen“ reicht, die im Herbst 2019 bei Sony Classical auf CD erschienen ist. Neben den Bearbeitungen sind Originalwerke ein fixer Bestandteil des Repertoires, von denen einige eigens für das Quartett geschrieben wurden.

Konzerte sowie Meisterkurse führten das Wave Quartet durch viele Länder Europas und nach Asien in bedeutende Spielstätten wie die Kölner Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg, die Konzerthäuser Berlin und Wien, Müpa Budapest, Town Hall Birmingham, Bozar Brüssel und Concertgebouw Amsterdam sowie die Suntory Hall in Tokio und zu Auftritten mit Orchestern wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Romanian National Symphony Orchestra oder dem L’Orfeo Barockorchester.

Highlights der vorherigen Saison 2018/2019 waren die Uraufführung eines neuen Konzerts von Avner Dorman im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, die Rückkehr zum Grafenegg Festival für ein Konzert mit dem Tonkünstlerorchester unter Yutaka Sado sowie ein Zusammentreffen mit der Academy of Ancient Music im Barbican London.

Bereits 2008 erschien die Debüt-CD des Wave Quartet „Aurora Borealis“, der ein Jahr später eine Aufnahme mit allen drei Konzerten Bachs für zwei Cembali folgte, bei der Peter Sadlo das Originalklangorchester „Salzburg Barock“ dirigierte. Mit „Senza Ripieno“ erschien im Jahr 2011 die dritte Aufnahme, mit selten zu hörenden Werken der Barockzeit, interpretiert in einem intimen Rahmen ohne Orchesterbegleitung. Im Jänner 2016 erschien „Loco“ (Genuin Classics), in der sich die Musiker Werken von Carlos Gardel, Astor Piazzolla und Rodrigo y Gabriela widmen und somit auch den Tango Nuevo auf ihren Marimbas zum Klingen bringen. Darüber hinaus fand im Frühjahr 2017 die Uraufführung des „Gotan Concertos“ für Marimbaquartett, Percussion und Orchester von Emmanuel Séjourné im Brucknerhaus in Linz statt. Diese Komposition ist dem Wave Quartet gewidmet und auf der CD ,Lauda Concertata‘ (Genuin classics) zu hören.

Im September 2017 erschien bei Sony Classical eine gemeinsame Veröffentlichung mit dem L’Orfeo-Barockorchester, die sich erneut Kompositionen von Johann Sebastian Bachs widmet.
Im zweiten Album des Wave Quartets bei Sony Classical (2019) steht die vielleicht populärste Frauenfigur der Operngeschichte im Mittelpunkt. Es ist die „Carmen“ aus Georges Bizets gleichnamigem Welthit.

Das Wave Quartet spielt exklusiv auf Marimbas von Adams Musical Instruments.

Bogdan Bacanu – Marimba
Christoph Sietzen – Marimba
Emiko Uchiyama – Marimba
Nico Gerstmayer – Marimba

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Adrian Eröd

– Bariton

Seit Jahren begeistert der junge Österreicher an seinem Stammhaus, der Wiener Staatsoper, und international Publikum und Presse gleichermaßen mit seiner Vielfältigkeit als Sänger.

Ob als Figaro in Rossinis Barbier von Sevilla („Die Sensation des Abends war Adrian Eröd als Figaro“, Wiener Zeitung) oder als Valentin in Gounods Faust („Adrian Eröd erzielt in berückender Klangschönheit den Triumph des Abends“, SZ), als Billy Budd („Adrian Eröd als exzellenter Billy … beeindruckt, ist traumhaft gut“, Kurier) oder als Lescaut in Massenets Manon („Allen voran zu nennen ist Adrian Eröd, als ein baritonal wie darstellerisch beeindruckender Lescaut“, FAZ).

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Unter Christian Thielemann sang er den Sixtus Beckmesser in Wagners Meistersinger von Nürnberg mit so durchschlagendem Erfolg, dass er 2009 von den Bayreuther Festspielen eingeladen wurde, diese Partie auch am grünen Hügel zu verkörpern. Inzwischen gastierte er mit dem Beckmesser auch in Zürich, Köln, Leipzig, Tokio und Amsterdam.
Seine Darstellung des Loge in der Wiener Produktion von Wagners Rheingold sorgte auch international für Aufsehen, bei den Bregenzer Festspielen feierte er einen sensationellen Erfolg als Shylock in der Uraufführung von André Tchaikovskys The Merchant of Venice, und 2014 debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Faninal in Harry Kupfers umjubelter Inszenierung von Richard Straussʼ Rosenkavalier.

Seit seinem Debüt 2001 an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Gounods Roméo et Juliette singt Adrian Eröd Partien wie Guglielmo, Conte Almaviva, Eisenstein, Albert (Werther), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Olivier (Capriccio), die für ihn komponierte männliche Hauptpartie des Jason in der Uraufführung von Aribert Reimanns „Medea“ und den Prospero in der österreichischen Erstaufführung von Adès’ The Tempest.

Neben der Wiener Staatsoper sang er u. a. auch an der Semperoper Dresden (Olivier, Faninal, Ottokar), der Scala di Milano (Faninal), dem Teatro Fenice in Venedig (Harlekin), an der Hamburgischen Staatsoper (Pelléas), an der Oper Frankfurt (Prospero), der Tokyo National Opera (Don Giovanni, Guglielmo, Eisenstein), der Opéra de Paris (Olivier), der Staatsoper Budapest (Loge), der Houston Grand Opera (Don Giovanni) und der Chicago Lyric Opera (Dr. Falke).

Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule in Wien, wo er u. a. bei Walter Berry studierte, führte Adrian Eröds Weg vom Landestheater Linz über die Wiener Volksoper schließlich an die Staatsoper, die neben seinen kommenden internationalen Engagements auch weiter einen zentralen Platz in seiner künstlerischen Zukunft einnehmen wird.

In nächster Zeit wird er zum Beispiel wieder in der Tokyo National Opera (Eisenstein) sowie in Sevilla und Marseille zu erleben sein.
Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist Eröd auch auf dem Konzertpodium äußerst erfolgreich.

So sang er unter Riccardo Muti und Nikolaus Harnoncourt mit den Wiener Philharmonikern, unter Sir Simon Rattle und Christian Thielemann mit den Berliner Philharmonikern, Orffs „Carmina Burana“ mit Fabio Luisi und Rafael Frühbeck de Burgos, Bachs „Magnificat“ und Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ unter Helmut Rilling, Bachs „Johannespassion“ unter Philippe Jordan, Faurés „Requiem“ mit der Staatskapelle Dresden unter Myung-Whun Chung und Mendelssohns „Elias“ mit dem RSB unter Marek Janowski.
Er trat in der Suntory Hall Tokyo, im Concertgebouw Amsterdam, im Leipziger Gewandhaus, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, beim Lucerne Festival, in Salzburg bei den Osterfestspielen und der Mozartwoche, der styriarte Graz sowie dem Beethovenfest in Bonn auf. (Zusammenarbeit u. a. mit Maximilian Schell, Klaus Maria Brandauer, Uri Caine, Andris Nelsons, Ingo Metzmacher, Ulf Schirmer, Thomas Hengelbrock, Marcello Viotti und dem ensemble modern).

Als Liedsänger ist Adrian Eröd, dem diese Kunstform besonders am Herzen liegt, bisher u. a. im Wiener und Grazer Musikverein, im Linzer Brucknerhaus, im Lisztzentrum Raiding, beim Tokyo Spring Festival und dem Carinthischen Sommer in Erscheinung getreten, dabei verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Helmut Deutsch.
Auf Tonträger erschienen Aufnahmen von Liedern Franz Liszts und Schuberts Winterreise sowie romantische Duette, die er gemeinsam mit seiner Frau Monica Theiss-Eröd eingespielt hat.

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Christoph Wagner-Trenkwitz

– Moderation

Christoph Wagner-Trenkwitz ist Chefdramaturg der Volksoper Wien.

Er plant, schreibt, gestaltet und präsentiert Soireen, Matineen und Vorträge zu den großen Themen, Werken und Persönlichkeiten der Oper, Operette und des Musicals. Er entwickelt auch musikalische Specials für Hörfunk und TV, die er selbst präsentiert.

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Christoph Wagner-Trenkwitz übernimmt im Jahr 2020 die künstlerische Leitung der Schlossfestspiele Langenlois. Er zeichnet für die Jubiläumsproduktion anlässlich „25 Jahre Operette in Langenlois“ verantwortlich.

Bis Herbst 2016 war Christoph Wagner-Trenkwitz Intendant des Theatersommers Haag und verabschiedete sich mit der Produktion „Ein seltsames Paar“.

Wagner-Trenkwitz begeistert sein Publikum mit Charme, Witz und einem tiefen Verständnis und Wissen um das „Universum Musiktheater“. Als Moderator, Conférencier oder Darsteller ist er auf vielen Bühnen (u. a. Volksoper Wien, Wiener Staatsoper, Salzburger Festspiele, Berliner Staatsoper, Bregenzer Festspiele) zuhause.

Regelmäßig moderiert Christoph Wagner-Trenkwitz die Radio-Übertragung des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker.

Zahlreiche Publikationen haben den Buchautor Christoph Wagner-Trenkwitz im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht, zuletzt die sehr persönliche Anekdotensammlung „Nochmal Schwan gehabt” (erschienen im Jahr 2015).

Mit „Es grünt so grün … – Musical an der Volksoper“ hat er ein Standardwerk geschaffen, das die Musical-Metropole Wien im Geiste Marcel Prawys zeigt. Regelmäßig ist er auch als (Lied-)Texter und Übersetzer tätig.

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Christoph Sietzen

– Multiperkussion

Der Schlagwerker Christoph Sietzen wird in der Presse als Ausnahmetalent gefeiert und für seine erfrischende musikalische Natürlichkeit, seine technische Beherrschung sowie ausgeprägte Bühnenpräsenz gelobt. Im Alter von 12 Jahren gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist u. a. Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD (2014), des ICMA Young Artist Award des Jahres 2018 und wurde in der Saison 2017/2018 von der European Concert Hall Organisation (ECHO) zum „Rising Star“ ernannt.

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Christoph Sietzens erste Solo-CD „Attraction“, die den Titel des für ihn von Emmanuel Séjourné komponierten gleichnamigen Werks trägt, wurde mit dem Pizzicato Supersonic Award ausgezeichnet. Seine Debüt-CD bei Sony Classical mit Schlagzeugkonzerten von Dorman und Rautavaara erschien im Herbst 2018 unter dem Namen „Incantations“.

Der in Salzburg geborene Luxemburger wurde seit seinem sechsten Lebensjahr von Martin Grubinger sen. unterrichtet und studierte später Marimba bei Bogdan Bacanu und Schlagwerk bei Leonhard Schmidinger und Josef Gumpinger an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, wo er mit Auszeichnung abschloss. Im Laufe seiner Studien widmete er sich darüber hinaus seinem Zweitinstrument Kontrabass sowie dem Cembalospiel, um sich intensiv mit der Musik des Barock auseinanderzusetzen. Seit 2014 unterrichtet er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Für Konzertengagements gastierte Christoph Sietzen in renommierten Konzerthäusern Europas und Asiens mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder dem WDR Funkhausorchester Köln und mit künstlerischen Partnern wie Howard Griffiths, Frank Strobel, Alexander Liebreich, Cristian Mandeal, Michael Tabachnik, Bogdan Bacanu, Peter Sadlo, Martin Grubinger sowie Schauspieler und Oscar-Preisträger Karl Markovics oder Multiinstrumentalist Hubert von Goisern.

Ab der aktuellen Saison ist er zudem als „Great Talent” vermehrt am Wiener Konzerthaus zu erleben.

Christoph Sietzen ist Mitglied des von Bogdan Bacanu gegründeten Marimba-Ensembles „The Wave Quartet“. Auf deren aktueller CD, erschienen bei Sony Classical, widmet sich das Ensemble gemeinsam mit dem L’Orfeo-Barockorchester Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Sie erhielt den Supersonic Award und wurde mehrfach von der Fachpresse empfohlen.

Christoph Sietzen ist Markenbotschafter des holländischen Instrumentenbauers Adams Musical Instruments.

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Andrea Linsbauer

– Klavier

Die Wienerin Andrea Linsbauer absolvierte ihr Studium der Musikpädagogik mit den Schwerpunkten Liedbegleitung, Gesang und Musikleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie das Studium der Romanistik (Italienisch) an der Universität Wien mit Auszeichnung. Die Pianistin widmet sich mit großer Leidenschaft der Liedbegleitung und Klavier-Kammermusik. Sowohl bei österreichischen Festivals als auch auf internationaler Ebene ist Andrea Linsbauer gefragte Pianistin und Kammermusikpartnerin. Regelmäßig gestaltet sie Liederabende mit Sängerpersönlichkeiten wie Robert Holl, Adrian Eröd, Daniel Johannsen, Paul. A. Edelmann, Günter Haumer, Norbert Ernst, Michael Wagner u.v.a.

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In der Saison 2020 wird Andrea Linsbauer erstmals im Wiener Musikverein im Rahmen des Konzertzyklus „Uno due tre“ gemeinsam mit Marialena Fernandes zu hören sein. Ein Programm unter dem Titel „Eine Prise Beethoven“ führt sie an der Seite von Adrian Eröd und Christoph Wagner Trenkwitz Ende April zum „Klangraum- Festival“ nach Waidhoven/Ybbs. Einen weiteren Höhepunkt der Frühjahrssaison 2020 bildet ein Gastspiel beim diesjährigen Liszt-Festival/ Raiding gemeinsam mit Paul A.Edelmann, Markus Miesenberger und Julia Stemberger ebenso ganz im Zeichen des Jahresregenten Beethoven.

Andrea Linsbauer ist seit Oktober 2018 Lehrbeauftragte für Korrepetition am Institut für Musikleitung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Im Bereich der Kammermusik gilt ihre besondere Vorliebe dem Komponisten und Violinvirtuosen Fritz Kreisler. Als bekannte Interpretin seiner Werke ist Andrea Linsbauer bevorzugte Kammermusikpartnerin von Christian Altenburger, Gernot Winischhofer, Benjamin Schmid, Ekaterina Frolova oder Cornelia Löscher. Mit obengenannten gastierte sie u.a. im Brucknerhaus Linz, im Radiokulturhaus Wien, im Wiener Rathaus, im MuTh und an internationalen Konzerthäusern. Neben ihrer Tätigkeit als Pianistin arbeitete Andrea Linsbauer den gesamten Nachlass von Fritz Kreisler an der Library of Congress in Washington D.C. wissenschaftlich auf und publizierte 2009 ihre Recherchen unter dem Titel „Das Wienerische Moment in den Kompositionen Fritz Kreislers“ .Andrea Linsbauers künstlerisches Betätigungsfeld umfasst seit den letzten Jahren auch verstärkt den Bereich der Musik- und Chorleitung. Als angestellte Kirchenmusikerin der Erzdiözese Wien gründete sie 2018 das Festival „Musica Sacra 14“. Andrea Linsbauer ist mehrfache Stipendiatin des ehemaligen Bundesministeriums für Wissenschaft und der Stadt Wien.

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Theresa Kronthaler

– Mezzosopran

Theresa Kronthaler wurde in Deutschland geboren und wuchs in Rom auf. Zunächst studierte sie Theaterwissenschaften in London und begann dann ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Renate Faltin und Julia Varady.

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Während der Studienzeit nahm sie an vielen Wettbewerben teil und gab ihr Debüt am Grand Théâtre in Genf als Orlofsky (J. Strauß: Die Fledermaus).
2009 bis 2012 war sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, wo sie u. a. Dorabella in COSÌ FAN TUTTE (W. A. Mozart), Hänsel in HÄNSEL UND GRETEL (E. Humperdinck), Sesto in GIULIO CESARE (G. F. Händel) und Annio in LA CLEMENZA DI TITO (W. A. Mozart) sang.

Von 2012 an war sie für vier Spielzeiten fest an der Komischen Oper Berlin engagiert und sang dort Rollen wie Nicklausse (LES CONTES DʼHOFFMANN, J. Offenbach), Sylvia/Proserpina und Ottone (C. Monteverdi-Zyklus), W. A. Mozarts Cherubino (LE NOZZE DI FIGARO) und Dorabella (COSÌ FAN TUTTE), Arsamenes (XERXES, G. F. Händel), Orestes in DIE SCHÖNE HELENA (J. Offenbach) und Sesto in LA CLEMENZA DI TITO.

Ihre Leidenschaft gilt auch dem Theater, so spielte sie an der Schaubühne am Lehniner Platz, der Volksbühne Berlin und dem Gorki Theater.
Sie sang den Sesto in GIULIO CESARE an der Oper Frankfurt und gab 2015 ihr erfolgreiches Debüt als Carmen (G. Bizet) am Theater Bremen, wo sie auch 2016 mit einer sehr angesehenen Elisabetta in Donizettis MARIA STUARDA zu hören war.

Am Theater an der Wien war sie 2015 mit Bellinis LA STRANIERA und begeisterte ebendort im Herbst 2016 mit der Uraufführung von Anno Schreiers HAMLET als Ophelia Publikum und Kritiker. 2017 gab sie ihr sehr erfolgreiches Rollendebüt als Marguerite in LA DAMNATION DE FAUST von Hector Berlioz am Theater Bremen.

Sie ist außerdem eine sehr gefragte Konzert- und Liedsängerin, beim Kissinger Sommer hörte man sie mit Liederabenden, L. van Beethovens 9. SINFONIE sowie G. Rossinis PETITE MESSE SOLENNELLE, die sie auch 2015 bei den Musikfestspielen Dresden in der Frauenkirche aufführte.

Die laufende Saison bringt nach ihrem Debüt im Wiener Musikverein als Solistin in Gustav Mahlers SINFONIE Nr. 8 eine England-Tournee mit dem Brucknerorchester Linz unter Markus Poschner (mit Gustav Mahlers SINFONIE Nr. 2), HÄNSEL UND GRETEL an der Deutschen Oper am Rhein sowie Mozarts REQUIEM mit dem Orchestra della Svizzera Italiana.

In der Spielzeit 2018/2019 kehrt Theresa Kronthaler als Eglantine in Carl Maria von Webers EURYANTHE wieder an das Theater an der Wien zurück und ist im Anschluss daran an der Vlaamse Opera Antwerpen in Paul Hindemiths CARDILLAC (Die Dame) zu erleben.

Theresa Kronthaler ist mit ihrer Band Kronthaler bei Sony Classical unter Vertrag.

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Daniel Heide

– Klavier

Der aus Weimar stammende Pianist Daniel Heide zählt zu den gefragtesten Liedbegleitern und Kammermusikern seiner Generation. Seit seinem Studium an der Franz-Liszt-Hochschule seiner Heimatstadt bei Prof. Ludwig Bätzel und wegweisenden Anregungen bei Christa Ludwig und Dietrich Fischer-Dieskau konzertiert er in ganz Europa und Asien.

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Zu seinen ständigen Partnern zählen Sänger und Sängerinnen wie Andrè Schuen, Christoph Prégardien, Simone Kermes, Ingeborg Danz, Britta Schwarz, Roman Trekel und Tobias Berndt. Außerdem spielt er Liederabende mit Fatma Said, Sophie Harmsen, Sophie Klussmann, Marie Seidler, Hanno Müller-Brachmann, Luca Pisaroni, Melanie Diener, Ruth Ziesak, Johannes Weisser, Christian Immler, Stephan Genz, Sebastian Noack und Hans-Jörg Mammel.

Mit der deutsch-griechischen Mezzosopranistin Stella Doufexis verband ihn eine enge Zusammenarbeit. Ihre gemeinsam aufgenommene CD „Poemes“ mit Liedern von Claude Debussy erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Als Partner in Sonatenabenden konzertierte er mit Solisten wie Tabea Zimmermann, Antje Weithaas, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter Maintz, Friedemann Eichhorn, Barbara Buntrock, Julian Steckel, Isang Enders, Konstanze von Gutzeit, Benoit Fromanger, Danjulo Ishizaka u. a.

Einen wichtigen Impuls für seine Karriere als Liedbegleiter stellt 2011 die Gründung der Konzertreihe „Der lyrische Salon – Liederabende auf Schloss Ettersburg“ dar. Als pianistischer Partner einer Vielzahl renommierter Gesangssolisten hat er dort schon über 40 Liederabende aufgeführt.

Seine aktuelle CD mit Liedern von Robert Schumann, Hugo Wolf und Frank Martin, die er gemeinsam mit dem Südtiroler Bariton Andrè Schuen beim Label AVI aufgenommen hat, ist 2016 mit dem ECHO Klassikpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchssänger“ ausgezeichnet worden.

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