Künstler 2018

Ondrej Janoska

– Violine

Roman Janoska

– Violine

Frantisek Janoska

– Klavier

Julius Darvas

– Kontrabass

Alexander Alexandrov Wladigeroff

– Trompete

Alexander und Konstantin wurden am 17. August 1978 in Sofia, Bulgarien, geboren und sind dort aufgewachsen.

Sie sind die dritte Generation der berühmten Musikerfamilie Wladigeroff, die mittlerweile eine 120-jährige musikalische Geschichte aufweisen kann.

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Diese beginnt mit dem Großvater Prof. Pantscho Wladigeroff (1899–1978), dem weltweit anerkannten und bedeutendsten Komponisten Bulgariens, und seinem Zwillingsbruder, dem Geigenvirtuosen Luben Wladigeroff (1899–1992). Pantschosʼ Sohn Alexander Wladigeroff (1933–1993) setzte die musikalische Tradition fort. Als hervorragender Pianist, Komponist der brillanten Kinder-Musicals „Rotkäppchen“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“ und langjähriger Dirigent des Rundfunksymphonieorchesters in Sofia hat er sich weit über die Grenzen Bulgariens hinaus einen Namen gemacht.

Schon im Kindesalter kamen die Zwillinge mit der schöpferischen Geisteshaltung zu Hause in Berührung und wurden von ihrem Vater spielerisch in die Welt der Musik eingeführt.

Sie begannen ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule Ljubomir Pipkov in Sofia und setzten diese später an der Musikakademie Pantscho Wladigeroff, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie am Konservatorium der Stadt Wien fort.

Seit 20 Jahren leben und arbeiten Alexander und Konstantin in Wien. Die beiden konnten sich rasch als gefragte Jazzmusiker in der Wiener Szene etablieren. Sie sind auch als Bühnenmusiker in mehreren Theaterstücken am Burgtheater zu erleben: „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Regie: David Bösch), „Macbeth“ (Regie: Antù R. Nunes).

Seit 2007 haben sie bereits fünf Alben mit eigenen Kompositionen veröffentlicht: „Wonderer In Love“ (Extraplatte, 2007), „For The Greatest And Little Things“ (Holophon, 2011), „Dreaming Of Dreams“ & „Dedicated Sounds“ (Home Music, 2014) und „The Rag Waltz Time“ (Enja Records, 2017). Sie bereichern das facettenreiche Wiener Konzertleben mit ihrer bemerkenswert innovativen musikalischen Sprache.

Ihrem riesigen musikalischen Erbe begegnen die zwei Musiker mit großem Respekt und suchen bewusst nach Ausdrucksformen, die der Familientradition treu sind, ohne jedoch die Vielfalt an Inspirationsquellen der Gegenwart auszuschließen. So ergeben sich Genre-übergreifende Projekte, die Elemente aus der Klassik, dem Jazz, der Weltmusik und der bulgarischen Folklore vereinen und mit viel Neugier und Begeisterung interpretiert werden.

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Konstantin Alexandrov Wladigeroff

– Klavier

Alexander und Konstantin wurden am 17. August 1978 in Sofia, Bulgarien, geboren und sind dort aufgewachsen.

Sie sind die dritte Generation der berühmten Musikerfamilie Wladigeroff, die mittlerweile eine 120-jährige musikalische Geschichte aufweisen kann.

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Diese beginnt mit dem Großvater Prof. Pantscho Wladigeroff (1899–1978), dem weltweit anerkannten und bedeutendsten Komponisten Bulgariens, und seinem Zwillingsbruder, dem Geigenvirtuosen Luben Wladigeroff (1899–1992). Pantschosʼ Sohn Alexander Wladigeroff (1933–1993) setzte die musikalische Tradition fort. Als hervorragender Pianist, Komponist der brillanten Kinder-Musicals „Rotkäppchen“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“ und langjähriger Dirigent des Rundfunksymphonieorchesters in Sofia hat er sich weit über die Grenzen Bulgariens hinaus einen Namen gemacht.

Schon im Kindesalter kamen die Zwillinge mit der schöpferischen Geisteshaltung zu Hause in Berührung und wurden von ihrem Vater spielerisch in die Welt der Musik eingeführt.

Sie begannen ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule Ljubomir Pipkov in Sofia und setzten diese später an der Musikakademie Pantscho Wladigeroff, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie am Konservatorium der Stadt Wien fort.

Seit 20 Jahren leben und arbeiten Alexander und Konstantin in Wien. Die beiden konnten sich rasch als gefragte Jazzmusiker in der Wiener Szene etablieren. Sie sind auch als Bühnenmusiker in mehreren Theaterstücken am Burgtheater zu erleben: „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Regie: David Bösch), „Macbeth“ (Regie: Antù R. Nunes).

Seit 2007 haben sie bereits fünf Alben mit eigenen Kompositionen veröffentlicht: „Wonderer In Love“ (Extraplatte, 2007), „For The Greatest And Little Things“ (Holophon, 2011), „Dreaming Of Dreams“ & „Dedicated Sounds“ (Home Music, 2014) und „The Rag Waltz Time“ (Enja Records, 2017). Sie bereichern das facettenreiche Wiener Konzertleben mit ihrer bemerkenswert innovativen musikalischen Sprache.

Ihrem riesigen musikalischen Erbe begegnen die zwei Musiker mit großem Respekt und suchen bewusst nach Ausdrucksformen, die der Familientradition treu sind, ohne jedoch die Vielfalt an Inspirationsquellen der Gegenwart auszuschließen. So ergeben sich Genre-übergreifende Projekte, die Elemente aus der Klassik, dem Jazz, der Weltmusik und der bulgarischen Folklore vereinen und mit viel Neugier und Begeisterung interpretiert werden.

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Andreas Radovan

– Gitarre

Vadim Neselovskyi

– Klavier

Vadim Neselovskyi wurde 1977 in Odessa in der Ukraine geboren, wo er mit dem Klavierspiel beginnt und bald die großen russischen Komponisten für sich entdeckt. Mit siebzehn setzt er seine Ausbildung am Konservatorium in Dortmund fort und vervollständigt seine Ausbildung am Berklee College of Music sowie am Thelonious Monk Institute in Washington D.C.

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An der Seite von Größen wie Herbie Hancock, Chaka Khan, Dee Dee Bridgewater und Terry Lyne Carrington startet Neselovskyi seine internationale Karriere als Pianist, Komponist, Arrangeur und Orchesterkomponist und teilt die Bühne mit John Scofield, Terence Blanchard, Kurt Rosenwinkel, Benny Golson, Nicholas Payton oder Steve Coleman.

2004 schließt sich Neselovskyi Gary Burtons Quintett an. Mehr als zehn Jahre lang reist er durch die USA, Europa und Asien, tritt mit Marcus Gilmore am Schlagzeug auf dem Newport Festival auf und spielt bei Jazzfestivals in Chicago und Detroit. Man kann ihn auf mehreren Alben an der Seite von Gary Burton hören, wobei er in Albums wie „Next Generation“, „If You Love Me“, „Common Ground“ in verschiedenen Funktionen − als Pianist, Arrangeur und Komponist − zu hören ist. Neben seiner Karriere als Jazzmusiker und Komponist lehrt Vadim Neselovskyi am Berklee College of Music Klavier.

Vadim Neselovskyi ist einer dieser seltenen Jazzmusiker, dessen Kompositionen die Grenzen zwischen Jazz und klassischer Musik überschreiten; sowohl Jazzmusiker wie Randy Brecker, Antonio Sanchez, Scott Colley, Julian Lage oder Gary Burton als auch klassische Orchester wie die Symphonieorchester von Spokane oder Lancaster, die Neue Philharmonie Westfalen und das INSO Symphonieorchester im ukrainischen Lemberg spielen seine Musik.
Nach einem zweiten Preis beim Concours de Piano Martial Solal im Jahr 2010 gewinnt Neselovskyi 2012 das prestigeträchtige MacDowell Fellowship. Von Medien und Kollegen unterschiedlicher Musiksparten gefeiert, gibt Neselovskyi 2013 mit „Music for September“ sein Solo-CD-Debüt. Er stellt klassischen Klavierstücken und Jazzstandards eigene Kompositionen gegenüber – ein delikates Unternehmen für einen eingeschworenen Hüter des musikalischen Erbes der russischen Komponisten.

Auch sein neuestes Album – „get up and go“ offenbart enorme Kraft und Sensibilität. Melodische und harmonische Raffinesse, das Einfache und das Komplexe, die Individualität des Ausdrucks und die Klangkultur der großen Geschichte der Musik erweisen sich als die Zutaten zu einer hochspannenden Mischung, in der die beeindruckende Virtuosität und Reife dieses Pianisten sowie die außerordentliche Musikalität des Zusammenspiels im Trio Balance garantieren.

„Deutschlandfunk“ schreibt über den außergewöhnlichen Künstler: Neselovskyis Musik pendelt zwischen bittersüßen, elegischen Ton-Poemen und quirligen, tänzerischen, ungemein vitalen Augenblicken. Die Symbiose aus Jazz, einer klassischen Musizierhaltung und osteuropäischem Temperament ist tönender Ausdruck der Biografie eines Weltbürgers, dessen multikulturelle Erfahrung und Identität sich in seiner Klangkunst manifestiert.

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Pablo Ziegler

– Klavier

Quique Sinesi

– Gitarre

Walter Castro

– Bandoneon

Theresa Kronthaler

– Mezzosopran

Theresa Kronthaler wurde in Deutschland geboren und wuchs in Rom auf. Zunächst studierte sie Theaterwissenschaften in London und begann dann ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Renate Faltin und Julia Varady.

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Während der Studienzeit nahm sie an vielen Wettbewerben teil und gab ihr Debüt am Grand Théâtre in Genf als Orlofsky (J. Strauß: Die Fledermaus).
2009 bis 2012 war sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, wo sie u. a. Dorabella in COSÌ FAN TUTTE (W. A. Mozart), Hänsel in HÄNSEL UND GRETEL (E. Humperdinck), Sesto in GIULIO CESARE (G. F. Händel) und Annio in LA CLEMENZA DI TITO (W. A. Mozart) sang.

Von 2012 an war sie für vier Spielzeiten fest an der Komischen Oper Berlin engagiert und sang dort Rollen wie Nicklausse (LES CONTES DʼHOFFMANN, J. Offenbach), Sylvia/Proserpina und Ottone (C. Monteverdi-Zyklus), W. A. Mozarts Cherubino (LE NOZZE DI FIGARO) und Dorabella (COSÌ FAN TUTTE), Arsamenes (XERXES, G. F. Händel), Orestes in DIE SCHÖNE HELENA (J. Offenbach) und Sesto in LA CLEMENZA DI TITO.

Ihre Leidenschaft gilt auch dem Theater, so spielte sie an der Schaubühne am Lehniner Platz, der Volksbühne Berlin und dem Gorki Theater.
Sie sang den Sesto in GIULIO CESARE an der Oper Frankfurt und gab 2015 ihr erfolgreiches Debüt als Carmen (G. Bizet) am Theater Bremen, wo sie auch 2016 mit einer sehr angesehenen Elisabetta in Donizettis MARIA STUARDA zu hören war.

Am Theater an der Wien war sie 2015 mit Bellinis LA STRANIERA und begeisterte ebendort im Herbst 2016 mit der Uraufführung von Anno Schreiers HAMLET als Ophelia Publikum und Kritiker. 2017 gab sie ihr sehr erfolgreiches Rollendebüt als Marguerite in LA DAMNATION DE FAUST von Hector Berlioz am Theater Bremen.

Sie ist außerdem eine sehr gefragte Konzert- und Liedsängerin, beim Kissinger Sommer hörte man sie mit Liederabenden, L. van Beethovens 9. SINFONIE sowie G. Rossinis PETITE MESSE SOLENNELLE, die sie auch 2015 bei den Musikfestspielen Dresden in der Frauenkirche aufführte.

Die laufende Saison bringt nach ihrem Debüt im Wiener Musikverein als Solistin in Gustav Mahlers SINFONIE Nr. 8 eine England-Tournee mit dem Brucknerorchester Linz unter Markus Poschner (mit Gustav Mahlers SINFONIE Nr. 2), HÄNSEL UND GRETEL an der Deutschen Oper am Rhein sowie Mozarts REQUIEM mit dem Orchestra della Svizzera Italiana.

In der Spielzeit 2018/2019 kehrt Theresa Kronthaler als Eglantine in Carl Maria von Webers EURYANTHE wieder an das Theater an der Wien zurück und ist im Anschluss daran an der Vlaamse Opera Antwerpen in Paul Hindemiths CARDILLAC (Die Dame) zu erleben.

Theresa Kronthaler ist mit ihrer Band Kronthaler bei Sony Classical unter Vertrag.

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Kalle Kalima

– Gitarre

Kalle Kalima, geboren 1973, ist ein finnischer Gitarrenvirtuose, der wohl zu den spannendsten Vertretern der europäischen Jazzszene gehört. Er hat die E-Gitarre im Jazz gleich in das 21. Jahrhundert geholt und mischt dabei auch Spuren von Rockmusik. Ausschlaggebend ist jedoch eine gehörige Portion Verrücktheit – finnische Kreativität eben. Der in Berlin wohnende Gitarrist und Komponist hat vor seinem Studium an der Berliner Hanns Eisler Musikhochschule auch an der Sibelius-Akademie in Helsinki studiert.

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Kalima kennt man vor allem für seine Vielseitigkeit. In seinem ältesten Trio Klima Kalima spielt er zusammen mit Oliver Potratz (Bs) und Oliver Steidle (drs). Die Band hat u. a. den Neuen Deutschen Jazzpreis 2008 gewonnen. Zusammen mit Chris Dahlgren (Bs, USA) und Eric Schäfer (drs) hat er das Trio Johnny La Marama gegründet. Mit dieser Band ist er u. a. mit Goethe-Institute in Südamerika, Japan, Iran und Mittelamerika auf Tour gewesen. Darüber hinaus spielt er in seinem kammermusikalischen Quartett K-18, das im Jahr 2013 den finnischen EMMA-Preis für Jazz gewonnen hat. Im Moment tritt er aber auch regelmäßig mit seinen aktuellen Gruppen Tenors of Kalma (mit Jimi Tenor) und KUU! auf. Das Album „High Noon“ mit dem Bassisten Greg Cohen kam im Januar 2016 bei Act Music aus. Er ist Mitglied von „A Novel of Anomaly“ um den Sänger Andreas Schaerer. Er ist ein gefragter Gastspieler und hat u. a. mit Ensemble Resonanz, NDR Big Band sowie Kollegen wie Jason Moran, Jim Black, Anthony Braxton, Leo „Wadada“ Smith, Peter Brötzmann, Tony Allen, Jazzanova und Tomasz Stanko musiziert. Er hat an den Musikhochschulen in Weimar, Helsinki und Berlin unterrichtet. Seit September 2017 ist er Dozent von Jazzgitarre an der Universität Luzern. Kalima war im Jahr 2016 für den Jazz-Echo-Preis in der Kategorie „Jazzgitarre“ nominiert.

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Oliver Potratz

– Bass

Oliver Potratz, Jahrgang 1973, begann seine Karriere als Geiger und E-Bassist.

Mit 20 fing er an, Kontrabass zu spielen, und bestand ein Jahr später die Aufnahmeprüfung an der UdK Berlin. Dort studierte er sowohl Klassik als auch Jazz. Das Klassik-Orchesterdiplom absolvierte er mit der Note sehr gut, das Jazzstudium beendete er mit dem Master of Arts (Jazz/Composition) summa cum laude.
Während des Klassik-Studiums wurde er Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung. Noch vor Ende seines Studiums unterrichtete er an der UdK Klassik für Jazzstudenten.

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Seit dem Studium arbeitet er in verschiedenen Musikbereichen. So spielte er auf zahlreichen internationalen Jazzfestivals ebenso wie als Solist mit renommierten klassischen Orchestern und auf Tangobühnen.

Seine Arbeit als Bassist ist auf über 40 CDs zu hören. Im Jahr 2008 gewann er mit der Band „Klima Kalima“ den neuen deutschen Jazzpreis, im folgenden Jahr belegte er mit dem Carsten Daerr Trio den zweiten Platz. 2015 erhielt er ein Stipendium des Berliner Senats.
Die Musik brachte ihn auf zahlreichen Tourneen in mehr als 50 Länder auf 5 Kontinenten. Er arbeitet und arbeitete mit Musikern und Ensembles wie: Andromeda Megaexpress Orchestra, Almut Kühne, Christopher Dell, Gerd Dudek, Daniel Erdmann, Kudsi Ergüner, David Friedman, Tim Fischer, Michel Godard, Frank Gratkowski, Ronnie Graupe, Philipp Gropper, Ulrike Haage, Gitte Haenning, Kalle Kalima, Konzerthausorchester Berlin, Rolf Kühn, Johannes Lauer, Christoph Lauer, Christian Lillinger, Hans Lüdemann, Wencke Myhre, Claudio Puntin, RIAS Kammerchor, Yves Robert, M.Rostropovich, Radiosymphonieorchester Berlin, Eric Schaefer, Helen Schneider, John Schröder, Mathias Schubert, Tomasz Stanko, Oliver Steidle, Gebhard Ullmann, Rolando Villazon, Peter Weniger, Jiggs Whigham und anderen bekannten Musikern der deutschen Jazzszene zusammen.

Im Jahr 2016 leitete er das Deutsch-Afghanische Musikprojekt Safar der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar.

Er ist seit 2002 verheiratet und glücklicher Familienvater.

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Lia Pale

– Gesang, Flöte, Perkussion

Joris Roelofs

– Klarinette

Ingrid Oberkanins

– Perkussion

Hans Strasser

– Bass

Mathias Rüegg

– Klavier, Arrangement

Christoph Sietzen

– Multiperkussion

Der Schlagwerker Christoph Sietzen wird in der Presse als Ausnahmetalent gefeiert und für seine erfrischende musikalische Natürlichkeit, seine technische Beherrschung sowie ausgeprägte Bühnenpräsenz gelobt. Im Alter von 12 Jahren gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist u. a. Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD (2014), des ICMA Young Artist Award des Jahres 2018 und wurde in der Saison 2017/2018 von der European Concert Hall Organisation (ECHO) zum „Rising Star“ ernannt.

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Christoph Sietzens erste Solo-CD „Attraction“, die den Titel des für ihn von Emmanuel Séjourné komponierten gleichnamigen Werks trägt, wurde mit dem Pizzicato Supersonic Award ausgezeichnet. Seine Debüt-CD bei Sony Classical mit Schlagzeugkonzerten von Dorman und Rautavaara erschien im Herbst 2018 unter dem Namen „Incantations“.

Der in Salzburg geborene Luxemburger wurde seit seinem sechsten Lebensjahr von Martin Grubinger sen. unterrichtet und studierte später Marimba bei Bogdan Bacanu und Schlagwerk bei Leonhard Schmidinger und Josef Gumpinger an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, wo er mit Auszeichnung abschloss. Im Laufe seiner Studien widmete er sich darüber hinaus seinem Zweitinstrument Kontrabass sowie dem Cembalospiel, um sich intensiv mit der Musik des Barock auseinanderzusetzen. Seit 2014 unterrichtet er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Für Konzertengagements gastierte Christoph Sietzen in renommierten Konzerthäusern Europas und Asiens mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder dem WDR Funkhausorchester Köln und mit künstlerischen Partnern wie Howard Griffiths, Frank Strobel, Alexander Liebreich, Cristian Mandeal, Michael Tabachnik, Bogdan Bacanu, Peter Sadlo, Martin Grubinger sowie Schauspieler und Oscar-Preisträger Karl Markovics oder Multiinstrumentalist Hubert von Goisern.

Ab der aktuellen Saison ist er zudem als „Great Talent” vermehrt am Wiener Konzerthaus zu erleben.

Christoph Sietzen ist Mitglied des von Bogdan Bacanu gegründeten Marimba-Ensembles „The Wave Quartet“. Auf deren aktueller CD, erschienen bei Sony Classical, widmet sich das Ensemble gemeinsam mit dem L’Orfeo-Barockorchester Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Sie erhielt den Supersonic Award und wurde mehrfach von der Fachpresse empfohlen.

Christoph Sietzen ist Markenbotschafter des holländischen Instrumentenbauers Adams Musical Instruments.

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