Janoskas go Hollywood

Donnerstag 06.09.2018 19:30 Uhr
Ondrej Janoska – Violine Roman Janoska – Violine Frantisek Janoska – Klavier Julius Darvas – Kontrabass

Kristallsaal
Schloss Rothschild
Waidhofen an der Ybbs

 

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Hollywood! Diesen Hot Spot der Filmgeschichte umgibt eine fast magische Aura, die allen Umwälzungen rund um das Medium Film standhaft trotzt. Hollywood – das erinnert zunächst an unvergessliche Filme und deren unerreichbare Superstars – es steht aber auch für Meilensteine der Filmmusik, die großen Szenen die letzte Emotion verliehen und zur Unsterblichkeit verholfen haben.

Großes Kino – allerdings im Kopf – produziert auch das Janoska Ensemble mit seinem illustrativen Programm, das sich dem Phänomen Hollywood ideenreich und kunstvoll nähert. Sein Titel „Janoskas go Hollywood“ beschreibt es knapp und exakt: Die vier Musiker reisen mit einer Mischung aus Ehrerbietung und Ironie auf den Spuren großer Filmkomponisten über den Atlantik. Ihre cineastische Reise führt sie in ausgesuchte Film-Sets, an denen sie mit ihren Instrumenten filmreife „action“ zeigen.

Ihr Markenzeichen, der Janoska Style, liefert dabei die Schnitttechnik für ihr Filmprogramm. Denn das Janoska Ensemble hat das kreative Verschneiden von Werken unterschiedlicher Musikstile zur unnachahmlichen Perfektion entwickelt. Entsprechend handverlesen sind auch die für das Hollywood-Programm bearbeiteten Kompositionen, die von großen Namen aus Alter und Neuer Welt und aus denkbar verschiedenen Genres stammen: Ennio Morricone, Johann Strauss, John Barry, Beethoven, Cole Porter, Max Steiner, John Williams, Carlos Gardel, Lalo Schifrin und Paganini. Dass in einzelnen Nummern auch die Wiener Musiktradition hörbar hereinspielt, ist auch eine wertschätzende Erinnerung an die vielen Hollywood-Komponisten mit Wiener Wurzeln.

Als Mastermind hinter dem Großteil der Arrangements zeichnet František Janoska, der vielseitige Pianist des Ensembles, verantwortlich. Doch im Rampenlicht, live gespielt, ist jedes Stück ein Gemeinschaftswerk dieser vier Instrumentalstars. Ihre Versionen von Deborahʼs Theme, Lalo Schifrins Mission Impossible oder John Williams’ Sabrina sind ein Erlebnis in 3D für die Ohren – wenn es dunkel im Saal wird und es heißt: Filmmusik ab!

Ondrej Janoska

– Violine

Echte Kunst überschreitet immer Grenzen, das beweisen die aus Bratislava stammenden drei Brüder Ondrej, František und Roman Janoska gemeinsam mit ihrem in Konstanz geborenen Schwager Julius Darvas auf einzigartige Weise: Ihre Musikschöpfungen verbinden ihr ursprünglich klassisches Fach im harmonischen Zusammenklang oder farbig kontrastierend mit anderen Genres – vom Jazz und Latin bis zur Popmusik. Aber das Resultat ist kein Stil-Mix, sondern eine kreative Synthese: der „Janoska Style“.

Diesen Stil, abgesehen vom genannten „spirit“, hinreichend mit Worten zu beschreiben, kann nicht wirklich gelingen. Der „Janoska Style“ ist nämlich nichts Statisches, über einem musikalischen Grundgerüst, das inhaltlich keine Grenzen respektiert, entsteht er spontan. Fünf starke Kreativkräfte gestalten sein Profil: die unverkennbare Handschrift der Arrangements und die umsetzenden Hände vier erfahrener Musikerpersönlichkeiten. Dazu kommt noch die dynamische Resonanz, jene sich aufbauende Stimmung im Konzertpublikum, die auf die Künstler wieder zurückwirkt. Denn sie spielen auch mit den Musikkenntnissen des Publikums: So interpretieren sie gern weithin bekannte klassische Themen, nur um die Ohren der Menschen im Saal allmählich oder auch unvermutet in überraschend passende Themen ganz anderer musikalischer Metiers zu führen, ohne dass es dabei zu einem Bruch käme. Vielmehr kommt hier beim Zuhören unwillkürlich Freude auf.

„Unsere Musik soll die Zuhörer berühren, das ist für uns das Allerwichtigste!“, sagt František Janoska. Als einfallsreicher Arrangeur beherrscht er zugleich am Klavier alle erdenklichen Stile in Perfektion. Mit explosiven jazzigen Improvisationen auf der Violine, die er auch mal wie eine Gitarre schlägt, kann Roman Janoska aufwarten. Der Jüngste im Trio der Brüder erklärt ihr Zusammenspiel so: „Jeder von uns hat seine speziellen musikalischen Vorlieben, die wir sehr schätzen. Daher geben wir einander gerne viel Raum dafür. Auf diese Weise wird auch jedes unserer Stücke ein gemeinsames Werk.“
Diesen musikalischen Raum füllen die vier Musiker mit spontaner Kreativität, wodurch sich ihre Stücke bei jedem Konzert in neue, spannende Richtungen entwickeln. Dazu trägt auch Ondrej Janoska mit seinem exemplarischen Violinspiel bei, mit dem er Roman gerne zu virtuosen Duellen herausfordert. Vermittelt ein Musikstück hingegen Melancholie und Innigkeit, verschmelzen die beiden Violinstimmen zu einem gemeinsam fühlenden und singenden Instrument. Woher diese einmal mitreißende, dann wieder berührende Fähigkeit kommt, erklärt Ondrej mit der Familientradition: „Seit unserer Kindheit machen wir täglich Musik, und das bevorzugt miteinander. Wir stehen uns musikalisch so nahe, dass wir oft spüren, was der andere gleich spielen wird!“

Ideal ergänzt wird diese Familienkonstellation durch Julius Darvas. Ebenfalls klassisch ausgebildet, hat der Kontrabassist ein vorrangiges Anliegen, wenn er sagt: „Wir wollen der Klassik die verloren gegangene hohe Kunst der Improvisation zurückgeben, die zum Beispiel zur Zeit des Barocks noch eine Selbstverständlichkeit für jeden Musiker war.“

Durch seine Eigenständigkeit ist dieser „Janoska Style“ jedenfalls längst zu einer Marke mit hochbegehrtem musikalischem Verkehrswert geworden, die gleichnamige erste CD (Deutsche Grammphon, 2016) erreichte auf Anhieb Gold. Die sympathischen Musiker haben bis dato auf vier Kontinenten konzertiert und entwickeln laufend neue Projekte. So traten sie schon mehrfach gemeinsam mit renommierten europäischen Orchestern mit entsprechend erweiterten Arrangements auf. Ein besonderes Novum im Repertoire des Janoska Ensembles bahnte sich mit ihrem Auftritt zusammen mit den Wiener Symphonikern an: Am 31. März 2018 wurde der 1. Satz eines von František Janoska komponierten symphonischen Werkes beim Festival „Frühling in Wien“ uraufgeführt.

Trotz ihrer Jugend zählen auch Meisterkurse schon seit mehreren Jahren zum künstlerischen Portfolio der Musiker – zuletzt etwa im Herbst 2017 auf Einladung des Yehudi Menuhin Festivals im schweizerischen Gstaad. Was sie dabei besonders freut, ist die Tatsache, dass mittlerweile nicht nur viele Studenten, sondern auch schon deren Professoren ihre Kurse besuchen. Von welcher Güte ihr musikalisches Spektrum ist, zeigen auch die Statements vieler namhafter Musiker, die etwa wie der Dirigent Christoph Eschenbach ins Schwärmen kommen: „Das Janoska Ensemble ist ein außergewöhnliches Ensemble mit exzellenten Arrangements, eine wirkliche Entdeckung für mich, von der man noch viel hören wird!“

Roman Janoska

– Violine

Echte Kunst überschreitet immer Grenzen, das beweisen die aus Bratislava stammenden drei Brüder Ondrej, František und Roman Janoska gemeinsam mit ihrem in Konstanz geborenen Schwager Julius Darvas auf einzigartige Weise: Ihre Musikschöpfungen verbinden ihr ursprünglich klassisches Fach im harmonischen Zusammenklang oder farbig kontrastierend mit anderen Genres – vom Jazz und Latin bis zur Popmusik. Aber das Resultat ist kein Stil-Mix, sondern eine kreative Synthese: der „Janoska Style“.

Diesen Stil, abgesehen vom genannten „spirit“, hinreichend mit Worten zu beschreiben, kann nicht wirklich gelingen. Der „Janoska Style“ ist nämlich nichts Statisches, über einem musikalischen Grundgerüst, das inhaltlich keine Grenzen respektiert, entsteht er spontan. Fünf starke Kreativkräfte gestalten sein Profil: die unverkennbare Handschrift der Arrangements und die umsetzenden Hände vier erfahrener Musikerpersönlichkeiten. Dazu kommt noch die dynamische Resonanz, jene sich aufbauende Stimmung im Konzertpublikum, die auf die Künstler wieder zurückwirkt. Denn sie spielen auch mit den Musikkenntnissen des Publikums: So interpretieren sie gern weithin bekannte klassische Themen, nur um die Ohren der Menschen im Saal allmählich oder auch unvermutet in überraschend passende Themen ganz anderer musikalischer Metiers zu führen, ohne dass es dabei zu einem Bruch käme. Vielmehr kommt hier beim Zuhören unwillkürlich Freude auf.

„Unsere Musik soll die Zuhörer berühren, das ist für uns das Allerwichtigste!“, sagt František Janoska. Als einfallsreicher Arrangeur beherrscht er zugleich am Klavier alle erdenklichen Stile in Perfektion. Mit explosiven jazzigen Improvisationen auf der Violine, die er auch mal wie eine Gitarre schlägt, kann Roman Janoska aufwarten. Der Jüngste im Trio der Brüder erklärt ihr Zusammenspiel so: „Jeder von uns hat seine speziellen musikalischen Vorlieben, die wir sehr schätzen. Daher geben wir einander gerne viel Raum dafür. Auf diese Weise wird auch jedes unserer Stücke ein gemeinsames Werk.“
Diesen musikalischen Raum füllen die vier Musiker mit spontaner Kreativität, wodurch sich ihre Stücke bei jedem Konzert in neue, spannende Richtungen entwickeln. Dazu trägt auch Ondrej Janoska mit seinem exemplarischen Violinspiel bei, mit dem er Roman gerne zu virtuosen Duellen herausfordert. Vermittelt ein Musikstück hingegen Melancholie und Innigkeit, verschmelzen die beiden Violinstimmen zu einem gemeinsam fühlenden und singenden Instrument. Woher diese einmal mitreißende, dann wieder berührende Fähigkeit kommt, erklärt Ondrej mit der Familientradition: „Seit unserer Kindheit machen wir täglich Musik, und das bevorzugt miteinander. Wir stehen uns musikalisch so nahe, dass wir oft spüren, was der andere gleich spielen wird!“

Ideal ergänzt wird diese Familienkonstellation durch Julius Darvas. Ebenfalls klassisch ausgebildet, hat der Kontrabassist ein vorrangiges Anliegen, wenn er sagt: „Wir wollen der Klassik die verloren gegangene hohe Kunst der Improvisation zurückgeben, die zum Beispiel zur Zeit des Barocks noch eine Selbstverständlichkeit für jeden Musiker war.“

Durch seine Eigenständigkeit ist dieser „Janoska Style“ jedenfalls längst zu einer Marke mit hochbegehrtem musikalischem Verkehrswert geworden, die gleichnamige erste CD (Deutsche Grammphon, 2016) erreichte auf Anhieb Gold. Die sympathischen Musiker haben bis dato auf vier Kontinenten konzertiert und entwickeln laufend neue Projekte. So traten sie schon mehrfach gemeinsam mit renommierten europäischen Orchestern mit entsprechend erweiterten Arrangements auf. Ein besonderes Novum im Repertoire des Janoska Ensembles bahnte sich mit ihrem Auftritt zusammen mit den Wiener Symphonikern an: Am 31. März 2018 wurde der 1. Satz eines von František Janoska komponierten symphonischen Werkes beim Festival „Frühling in Wien“ uraufgeführt.

Trotz ihrer Jugend zählen auch Meisterkurse schon seit mehreren Jahren zum künstlerischen Portfolio der Musiker – zuletzt etwa im Herbst 2017 auf Einladung des Yehudi Menuhin Festivals im schweizerischen Gstaad. Was sie dabei besonders freut, ist die Tatsache, dass mittlerweile nicht nur viele Studenten, sondern auch schon deren Professoren ihre Kurse besuchen. Von welcher Güte ihr musikalisches Spektrum ist, zeigen auch die Statements vieler namhafter Musiker, die etwa wie der Dirigent Christoph Eschenbach ins Schwärmen kommen: „Das Janoska Ensemble ist ein außergewöhnliches Ensemble mit exzellenten Arrangements, eine wirkliche Entdeckung für mich, von der man noch viel hören wird!“

Frantisek Janoska

– Klavier

Echte Kunst überschreitet immer Grenzen, das beweisen die aus Bratislava stammenden drei Brüder Ondrej, František und Roman Janoska gemeinsam mit ihrem in Konstanz geborenen Schwager Julius Darvas auf einzigartige Weise: Ihre Musikschöpfungen verbinden ihr ursprünglich klassisches Fach im harmonischen Zusammenklang oder farbig kontrastierend mit anderen Genres – vom Jazz und Latin bis zur Popmusik. Aber das Resultat ist kein Stil-Mix, sondern eine kreative Synthese: der „Janoska Style“.

Diesen Stil, abgesehen vom genannten „spirit“, hinreichend mit Worten zu beschreiben, kann nicht wirklich gelingen. Der „Janoska Style“ ist nämlich nichts Statisches, über einem musikalischen Grundgerüst, das inhaltlich keine Grenzen respektiert, entsteht er spontan. Fünf starke Kreativkräfte gestalten sein Profil: die unverkennbare Handschrift der Arrangements und die umsetzenden Hände vier erfahrener Musikerpersönlichkeiten. Dazu kommt noch die dynamische Resonanz, jene sich aufbauende Stimmung im Konzertpublikum, die auf die Künstler wieder zurückwirkt. Denn sie spielen auch mit den Musikkenntnissen des Publikums: So interpretieren sie gern weithin bekannte klassische Themen, nur um die Ohren der Menschen im Saal allmählich oder auch unvermutet in überraschend passende Themen ganz anderer musikalischer Metiers zu führen, ohne dass es dabei zu einem Bruch käme. Vielmehr kommt hier beim Zuhören unwillkürlich Freude auf.

„Unsere Musik soll die Zuhörer berühren, das ist für uns das Allerwichtigste!“, sagt František Janoska. Als einfallsreicher Arrangeur beherrscht er zugleich am Klavier alle erdenklichen Stile in Perfektion. Mit explosiven jazzigen Improvisationen auf der Violine, die er auch mal wie eine Gitarre schlägt, kann Roman Janoska aufwarten. Der Jüngste im Trio der Brüder erklärt ihr Zusammenspiel so: „Jeder von uns hat seine speziellen musikalischen Vorlieben, die wir sehr schätzen. Daher geben wir einander gerne viel Raum dafür. Auf diese Weise wird auch jedes unserer Stücke ein gemeinsames Werk.“
Diesen musikalischen Raum füllen die vier Musiker mit spontaner Kreativität, wodurch sich ihre Stücke bei jedem Konzert in neue, spannende Richtungen entwickeln. Dazu trägt auch Ondrej Janoska mit seinem exemplarischen Violinspiel bei, mit dem er Roman gerne zu virtuosen Duellen herausfordert. Vermittelt ein Musikstück hingegen Melancholie und Innigkeit, verschmelzen die beiden Violinstimmen zu einem gemeinsam fühlenden und singenden Instrument. Woher diese einmal mitreißende, dann wieder berührende Fähigkeit kommt, erklärt Ondrej mit der Familientradition: „Seit unserer Kindheit machen wir täglich Musik, und das bevorzugt miteinander. Wir stehen uns musikalisch so nahe, dass wir oft spüren, was der andere gleich spielen wird!“

Ideal ergänzt wird diese Familienkonstellation durch Julius Darvas. Ebenfalls klassisch ausgebildet, hat der Kontrabassist ein vorrangiges Anliegen, wenn er sagt: „Wir wollen der Klassik die verloren gegangene hohe Kunst der Improvisation zurückgeben, die zum Beispiel zur Zeit des Barocks noch eine Selbstverständlichkeit für jeden Musiker war.“

Durch seine Eigenständigkeit ist dieser „Janoska Style“ jedenfalls längst zu einer Marke mit hochbegehrtem musikalischem Verkehrswert geworden, die gleichnamige erste CD (Deutsche Grammphon, 2016) erreichte auf Anhieb Gold. Die sympathischen Musiker haben bis dato auf vier Kontinenten konzertiert und entwickeln laufend neue Projekte. So traten sie schon mehrfach gemeinsam mit renommierten europäischen Orchestern mit entsprechend erweiterten Arrangements auf. Ein besonderes Novum im Repertoire des Janoska Ensembles bahnte sich mit ihrem Auftritt zusammen mit den Wiener Symphonikern an: Am 31. März 2018 wurde der 1. Satz eines von František Janoska komponierten symphonischen Werkes beim Festival „Frühling in Wien“ uraufgeführt.

Trotz ihrer Jugend zählen auch Meisterkurse schon seit mehreren Jahren zum künstlerischen Portfolio der Musiker – zuletzt etwa im Herbst 2017 auf Einladung des Yehudi Menuhin Festivals im schweizerischen Gstaad. Was sie dabei besonders freut, ist die Tatsache, dass mittlerweile nicht nur viele Studenten, sondern auch schon deren Professoren ihre Kurse besuchen. Von welcher Güte ihr musikalisches Spektrum ist, zeigen auch die Statements vieler namhafter Musiker, die etwa wie der Dirigent Christoph Eschenbach ins Schwärmen kommen: „Das Janoska Ensemble ist ein außergewöhnliches Ensemble mit exzellenten Arrangements, eine wirkliche Entdeckung für mich, von der man noch viel hören wird!“

Julius Darvas

– Kontrabass

Echte Kunst überschreitet immer Grenzen, das beweisen die aus Bratislava stammenden drei Brüder Ondrej, František und Roman Janoska gemeinsam mit ihrem in Konstanz geborenen Schwager Julius Darvas auf einzigartige Weise: Ihre Musikschöpfungen verbinden ihr ursprünglich klassisches Fach im harmonischen Zusammenklang oder farbig kontrastierend mit anderen Genres – vom Jazz und Latin bis zur Popmusik. Aber das Resultat ist kein Stil-Mix, sondern eine kreative Synthese: der „Janoska Style“.

Diesen Stil, abgesehen vom genannten „spirit“, hinreichend mit Worten zu beschreiben, kann nicht wirklich gelingen. Der „Janoska Style“ ist nämlich nichts Statisches, über einem musikalischen Grundgerüst, das inhaltlich keine Grenzen respektiert, entsteht er spontan. Fünf starke Kreativkräfte gestalten sein Profil: die unverkennbare Handschrift der Arrangements und die umsetzenden Hände vier erfahrener Musikerpersönlichkeiten. Dazu kommt noch die dynamische Resonanz, jene sich aufbauende Stimmung im Konzertpublikum, die auf die Künstler wieder zurückwirkt. Denn sie spielen auch mit den Musikkenntnissen des Publikums: So interpretieren sie gern weithin bekannte klassische Themen, nur um die Ohren der Menschen im Saal allmählich oder auch unvermutet in überraschend passende Themen ganz anderer musikalischer Metiers zu führen, ohne dass es dabei zu einem Bruch käme. Vielmehr kommt hier beim Zuhören unwillkürlich Freude auf.

„Unsere Musik soll die Zuhörer berühren, das ist für uns das Allerwichtigste!“, sagt František Janoska. Als einfallsreicher Arrangeur beherrscht er zugleich am Klavier alle erdenklichen Stile in Perfektion. Mit explosiven jazzigen Improvisationen auf der Violine, die er auch mal wie eine Gitarre schlägt, kann Roman Janoska aufwarten. Der Jüngste im Trio der Brüder erklärt ihr Zusammenspiel so: „Jeder von uns hat seine speziellen musikalischen Vorlieben, die wir sehr schätzen. Daher geben wir einander gerne viel Raum dafür. Auf diese Weise wird auch jedes unserer Stücke ein gemeinsames Werk.“
Diesen musikalischen Raum füllen die vier Musiker mit spontaner Kreativität, wodurch sich ihre Stücke bei jedem Konzert in neue, spannende Richtungen entwickeln. Dazu trägt auch Ondrej Janoska mit seinem exemplarischen Violinspiel bei, mit dem er Roman gerne zu virtuosen Duellen herausfordert. Vermittelt ein Musikstück hingegen Melancholie und Innigkeit, verschmelzen die beiden Violinstimmen zu einem gemeinsam fühlenden und singenden Instrument. Woher diese einmal mitreißende, dann wieder berührende Fähigkeit kommt, erklärt Ondrej mit der Familientradition: „Seit unserer Kindheit machen wir täglich Musik, und das bevorzugt miteinander. Wir stehen uns musikalisch so nahe, dass wir oft spüren, was der andere gleich spielen wird!“

Ideal ergänzt wird diese Familienkonstellation durch Julius Darvas. Ebenfalls klassisch ausgebildet, hat der Kontrabassist ein vorrangiges Anliegen, wenn er sagt: „Wir wollen der Klassik die verloren gegangene hohe Kunst der Improvisation zurückgeben, die zum Beispiel zur Zeit des Barocks noch eine Selbstverständlichkeit für jeden Musiker war.“

Durch seine Eigenständigkeit ist dieser „Janoska Style“ jedenfalls längst zu einer Marke mit hochbegehrtem musikalischem Verkehrswert geworden, die gleichnamige erste CD (Deutsche Grammphon, 2016) erreichte auf Anhieb Gold. Die sympathischen Musiker haben bis dato auf vier Kontinenten konzertiert und entwickeln laufend neue Projekte. So traten sie schon mehrfach gemeinsam mit renommierten europäischen Orchestern mit entsprechend erweiterten Arrangements auf. Ein besonderes Novum im Repertoire des Janoska Ensembles bahnte sich mit ihrem Auftritt zusammen mit den Wiener Symphonikern an: Am 31. März 2018 wurde der 1. Satz eines von František Janoska komponierten symphonischen Werkes beim Festival „Frühling in Wien“ uraufgeführt.

Trotz ihrer Jugend zählen auch Meisterkurse schon seit mehreren Jahren zum künstlerischen Portfolio der Musiker – zuletzt etwa im Herbst 2017 auf Einladung des Yehudi Menuhin Festivals im schweizerischen Gstaad. Was sie dabei besonders freut, ist die Tatsache, dass mittlerweile nicht nur viele Studenten, sondern auch schon deren Professoren ihre Kurse besuchen. Von welcher Güte ihr musikalisches Spektrum ist, zeigen auch die Statements vieler namhafter Musiker, die etwa wie der Dirigent Christoph Eschenbach ins Schwärmen kommen: „Das Janoska Ensemble ist ein außergewöhnliches Ensemble mit exzellenten Arrangements, eine wirkliche Entdeckung für mich, von der man noch viel hören wird!“