The Docks of New York

Sonntag 16.09.2018 18:00 Uhr
Alexander Alexandrov Wladigeroff – Trompete Konstantin Alexandrov Wladigeroff – Klavier Andreas Radovan – Gitarre

Schloss Seisenegg
Seisenegg 1
Viehdorf

 

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Es ist die Geschichte einfacher Leute. Wie sie lieben, Treue schwören und aus Eifersucht zum Totschlag ausholen im Schatten einer der vielen Nächte in einer Kneipe. Emotionen, vor allem durch die dramaturgisch brillanten Lichteffekte in Szene gesetzt vom in Wien geborenen Regisseur Josef von Sternberg. Zwei Jahre, bevor er mit „Der blaue Engel“ Marlene Dietrich ein Denkmal setzte.

Einführende Worte: Mag. Dr. Claus Tieber, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien 

Bill, Heizer auf einem Dampfschiff, rettet die junge Prostituierte Mae vor dem Suizid und heiratet sie. Ein Kollege stellt ihr in seiner Abwesenheit nach, worauf ihn dessen Frau umbringt. Bill geht für Mae, die des Kleiderdiebstahls beschuldigt wird, ins Gefängnis. Sie will auf ihn warten.

In einer Rezension im Rahmen einer Retrospektive der Berlinale 2014 heißt es: „Bedrückend sind die Schatten, wenn die Matrosen auf dem Schiff Kohle schippen. Getrübt durch Nebel und Regen das Licht, als Mae am nächsten Morgen verlassen aufwacht. Die Gefühle und Lebensumstände der Charaktere werden in diesem Film besonders durch die Beleuchtung hervorgehoben. Darin versteckt sich die Beziehung der Figuren und das kalte Erwachen am nächsten Morgen, wenn nichts mehr so ist wie zuvor.“

Den stillen Zauber Sternbergs verdichten die Ur- wie arrivierten Theatermusiker, die Brüder Alexander (Trompete) und Konstantin Wladigeroff (Klavier). Gemeinsam mit dem Gitarristen und Filmmusikkenner wie -komponisten Andreas Radovan.

Ein Eintauchen und Neuschöpfen. Stimmen für einen legendären Stummfilm der Zwischenkriegszeit.

Alexander Alexandrov Wladigeroff

– Trompete

Alexander und Konstantin wurden am 17. August 1978 in Sofia, Bulgarien, geboren und sind dort aufgewachsen.

Sie sind die dritte Generation der berühmten Musikerfamilie Wladigeroff, die mittlerweile eine 120-jährige musikalische Geschichte aufweisen kann.

Diese beginnt mit dem Großvater Prof. Pantscho Wladigeroff (1899–1978), dem weltweit anerkannten und bedeutendsten Komponisten Bulgariens, und seinem Zwillingsbruder, dem Geigenvirtuosen Luben Wladigeroff (1899–1992). Pantschosʼ Sohn Alexander Wladigeroff (1933–1993) setzte die musikalische Tradition fort. Als hervorragender Pianist, Komponist der brillanten Kinder-Musicals „Rotkäppchen“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“ und langjähriger Dirigent des Rundfunksymphonieorchesters in Sofia hat er sich weit über die Grenzen Bulgariens hinaus einen Namen gemacht.

Schon im Kindesalter kamen die Zwillinge mit der schöpferischen Geisteshaltung zu Hause in Berührung und wurden von ihrem Vater spielerisch in die Welt der Musik eingeführt.

Sie begannen ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule Ljubomir Pipkov in Sofia und setzten diese später an der Musikakademie Pantscho Wladigeroff, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie am Konservatorium der Stadt Wien fort.

Seit 20 Jahren leben und arbeiten Alexander und Konstantin in Wien. Die beiden konnten sich rasch als gefragte Jazzmusiker in der Wiener Szene etablieren. Sie sind auch als Bühnenmusiker in mehreren Theaterstücken am Burgtheater zu erleben: „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Regie: David Bösch), „Macbeth“ (Regie: Antù R. Nunes).

Seit 2007 haben sie bereits fünf Alben mit eigenen Kompositionen veröffentlicht: „Wonderer In Love“ (Extraplatte, 2007), „For The Greatest And Little Things“ (Holophon, 2011), „Dreaming Of Dreams“ & „Dedicated Sounds“ (Home Music, 2014) und „The Rag Waltz Time“ (Enja Records, 2017). Sie bereichern das facettenreiche Wiener Konzertleben mit ihrer bemerkenswert innovativen musikalischen Sprache.

Ihrem riesigen musikalischen Erbe begegnen die zwei Musiker mit großem Respekt und suchen bewusst nach Ausdrucksformen, die der Familientradition treu sind, ohne jedoch die Vielfalt an Inspirationsquellen der Gegenwart auszuschließen. So ergeben sich Genre-übergreifende Projekte, die Elemente aus der Klassik, dem Jazz, der Weltmusik und der bulgarischen Folklore vereinen und mit viel Neugier und Begeisterung interpretiert werden.

Konstantin Alexandrov Wladigeroff

– Klavier

Alexander und Konstantin wurden am 17. August 1978 in Sofia, Bulgarien, geboren und sind dort aufgewachsen.

Sie sind die dritte Generation der berühmten Musikerfamilie Wladigeroff, die mittlerweile eine 120-jährige musikalische Geschichte aufweisen kann.

Diese beginnt mit dem Großvater Prof. Pantscho Wladigeroff (1899–1978), dem weltweit anerkannten und bedeutendsten Komponisten Bulgariens, und seinem Zwillingsbruder, dem Geigenvirtuosen Luben Wladigeroff (1899–1992). Pantschosʼ Sohn Alexander Wladigeroff (1933–1993) setzte die musikalische Tradition fort. Als hervorragender Pianist, Komponist der brillanten Kinder-Musicals „Rotkäppchen“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“ und langjähriger Dirigent des Rundfunksymphonieorchesters in Sofia hat er sich weit über die Grenzen Bulgariens hinaus einen Namen gemacht.

Schon im Kindesalter kamen die Zwillinge mit der schöpferischen Geisteshaltung zu Hause in Berührung und wurden von ihrem Vater spielerisch in die Welt der Musik eingeführt.

Sie begannen ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule Ljubomir Pipkov in Sofia und setzten diese später an der Musikakademie Pantscho Wladigeroff, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie am Konservatorium der Stadt Wien fort.

Seit 20 Jahren leben und arbeiten Alexander und Konstantin in Wien. Die beiden konnten sich rasch als gefragte Jazzmusiker in der Wiener Szene etablieren. Sie sind auch als Bühnenmusiker in mehreren Theaterstücken am Burgtheater zu erleben: „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Regie: David Bösch), „Macbeth“ (Regie: Antù R. Nunes).

Seit 2007 haben sie bereits fünf Alben mit eigenen Kompositionen veröffentlicht: „Wonderer In Love“ (Extraplatte, 2007), „For The Greatest And Little Things“ (Holophon, 2011), „Dreaming Of Dreams“ & „Dedicated Sounds“ (Home Music, 2014) und „The Rag Waltz Time“ (Enja Records, 2017). Sie bereichern das facettenreiche Wiener Konzertleben mit ihrer bemerkenswert innovativen musikalischen Sprache.

Ihrem riesigen musikalischen Erbe begegnen die zwei Musiker mit großem Respekt und suchen bewusst nach Ausdrucksformen, die der Familientradition treu sind, ohne jedoch die Vielfalt an Inspirationsquellen der Gegenwart auszuschließen. So ergeben sich Genre-übergreifende Projekte, die Elemente aus der Klassik, dem Jazz, der Weltmusik und der bulgarischen Folklore vereinen und mit viel Neugier und Begeisterung interpretiert werden.

Andreas Radovan

– Gitarre

Geboren in Linz, aufgewachsen in Südafrika, ausgebildet in Österreich, USA und Südafrika, ist Andreas Radovan beeindruckt und beeinflusst von verschiedenen Kulturkreisen und kann so eine große musikalische Bandbreite und Beweglichkeit entwickeln, die es ihm ermöglicht, unterschiedlichste Aufgaben zu erfüllen.

Als Komponist, Songwriter, Gitarrist und Arrangeur ist er musikalisch vielseitig tätig: Komposition von Filmmusik, Songs, CD-Produktionen, musikalischer Leiter in Musical- und Theaterproduktionen, Sound Design für Unternehmen und Werbung, musikalische Konzeption und Leitung für Events, Gitarrist, Studioaufnahmen und/oder Liveauftritte mit österreichischen und internationalen Künstlern.