Tanz! (Franz)

Sonntag 12.11.2017 18:00 Uhr
Franui – Musicbanda

Kristallsaal
Schloss Rothschild
Waidhofen an der Ybbs

 

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Was auf der „Franui“ genannten Wiese im Osttiroler Innervillgraten mit hochkonzentrierter Leidenschaft und genetisch verinnerlichter Schmerzgrenze für Trauermärsche begann, löst in den letzten Jahren zyklisch angelegt mit romantischen „Liedermachern“ städtisches und ballungszentrisches Staunen aus. Über Schubert, Brahms, Mahler ist Franui auf dem Tanzboden gelandet. Mit viel Witz und feiner Klinge.

Das Konzert ist nahezu ausverkauft, 30 Galerie-Karten sind an der Abendkassa ab 17:00 Uhr noch erhältlich.

Der Journalist und Buchautor Christian Seiler hört und beschreibt die Musik der Osttiroler Musicbanda Franui schon seit vielen Jahren. Zum zehnten Album „Tanz! (Franz)“, erschienen 2016, kommt er zum Schluss: „Natürlich ist ´Tanz! (Franz)` insgesamt eine Anmaßung, zum Glück.

Alten Meistern wird das Heiligmäßige vom Revers geknöpft, sie werden hingebungsvoll verehrt und franuimäßig demokratisiert.“ Das Ensemble rund um Mastermind Andreas Schett ist kreativ und lustvoll intellektuell und derzeit sehr en vogue bei Hochglanzfestivals.

  

  

Die Kreativecke tummelt sich aktuell am Tanzboden. Mit Franz Schubert, Béla Bartók, Mozarts Don Giovanni oder György Ligeti. Was auf der „Franui“ genannten Wiese im Osttiroler Innervillgraten mit hochkonzentrierter Leidenschaft und genetisch verinnerlichter Schmerzgrenze für Trauermärsche begann, löst in den letzten Jahren zyklisch angelegt mit romantischen „Liedermachern“ städtisches und ballungszentrisches Staunen aus.

Über Schubert, Brahms, Mahler ist Franui auf dem Tanzboden gelandet. Mit viel Witz und feiner Klinge.

Franui

– Musicbanda

Franui ist der Name einer ganz bestimmten Almwiese im kleinen, 1402 Meter über dem Meer gelegenen Osttiroler Dorf Innervillgraten, in dem die Musiker von Franui großteils aufgewachsen sind.

Das Wort ist rätoromanischen Ursprungs und verweist auf die geografische Nähe Innervillgratens zum ladinischen Sprachraum in den Dolomiten.

Die Musicbanda gleichen Namens spielt seit 1993 in nahezu unveränderter Besetzung und ist bei vielen Festivals und Konzertveranstaltern zu Gast (u.a. Wiener Konzerthaus, Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele, Stiftung Mozarteum Salzburg, Tiroler Festspiele Erl, Bregenzer Festspiele, Ruhrtriennale, Radialsystem V Berlin, KunstFestSpiele Herrenhausen, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Schauspielhaus Hamburg, Philharmonie Köln, Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie und Grand Théatre Luxemburg, Les Nuits de Fourvière Lyon, Holland Festival).

Franui wurden mit ihren Aneignungen der Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler bekannt. Dabei versteht sich das Ensemble als „Umspannwerk zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik“; manches Mal wird die klassische Vorlage in all ihrer Schönheit liebevoll zelebriert, manches Mal vom Kopf auf die Füße gestellt (oder umgekehrt), skelettiert, angereichert, übermalt, weitergedacht. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Interpretation, Improvisation, Arrangement und (Re-)Komposition. Bei ihren Konzerten und Musiktheaterproduktionen verbünden sie sich häufig mit herausragenden Bühnenpartnern, u.a. mit dem Sänger Florian Boesch, dem Puppenspieler Nikolaus Habjan, dem Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger oder den Schauspielern Sven-Eric Bechtolf, Dörte Lyssewski und Peter Simonischek.

Zum 20jährigen Bestehen des Ensembles sorgte ein Konzert auf der 2300 m hoch gelegenen Almwiese Franui für Furore, zu dem nach einer etwa 3-stündigen Wanderung an die 1500 Besucher kamen. Das Programm „Tanz Boden Stücke“ (feat. Wolfgang Mitterer) hatte 2014 bei der Stiftung Mozarteum in Salzburg Premiere und erschien im Februar 2016 unter dem Titel „Tanz! (Franz)“ auf CD. Im Wiener Konzerthaus steht Franui seit 2015 jährlich im Mittelpunkt des Festivals „Gemischter Satz“, bei dem Musik, Bildende Kunst, Literatur und Wein in einem neuen Zusammenspiel präsentiert werden.

Die CDs von Franui erscheinen beim Label col legno und wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet (Preis der deutschen Schallplattenkritik, Pasticcio-Preis von Radio Ö1, Toblacher Komponierhäuschen).

Besetzung:
Markus Rainer – Trompete, Flügelhorn, Gesang
Johannes Eder – Klarinette, Bassklarinette
Nikolai Tunkowitsch – Violine, Viola
Andreas Fuetsch – Tuba
Martin Senfter – Ventilposaune, Gesang
Romed Hopfgartner – Saxophon, Klarinette, Bassklarinette, Komposition
Markus Kraler – Kontrabass, Akkordeon, Harmonium, Komposition
Andreas Schett – Trompete, Flügelhorn, Gesang, Komposition, musikalische Leitung
Angelika Rainer – Harfe, Zither, Gesang
Bettina Rainer – Hackbrett, Gitarre, Stimme