Night of improvisation

Sonntag 22.10.2017 18:00 Uhr
Yaron Herman – Klavier

Kristallsaal
Schloss Rothschild
Waidhofen an der Ybbs

 

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Sein mittlerweile bereits zwölftes Album „Y“ erzählt von der ihn faszinierenden Kraft und Mystik der Buchstaben. „Y“ wie Yaron oder „Yesterday“ oder „Yazz“. Vergleichbar mit der Stille und Konzentration einer japanische Teezeremonie aus Jazz, Ambient Music, Avantgarde sowie wunderschön gezeichneter Songstrukturen.

Pianistisch am Gipfel mit den Größten der Zunft: Keith Jarrett etwa. Und immer auch leidenschaftlich nah am Qualitäts-Pop-Rock.

Es gibt viele Versuche den israelisch-französischen Künstler Yaron Herman zu charakterisieren. „Chopin des Jazz“ heißt es ebenso wie Meister „rarer Luzidität“.

Zum Klavier kam er eigentlich relativ spät und über den Umweg eines Karriereendes. Der junge Herman wollte Profi-Basketballer werden und scheiterte mit einer Knieverletzung. So entdeckte er das Klavier für sich und in einem schier rasenden Tempo.

  

  

Sein mittlerweile bereits zwölftes Album „Y“ erzählt von der ihn faszinierenden Kraft und Mystik der Buchstaben. „Y“ wie Yaron oder „Yesterday“ oder „Yazz“. Vergleichbar mit der Stille und Konzentration einer japanische Teezeremonie aus Jazz, Ambient Music, Avantgarde sowie wunderschön gezeichneter Songstrukturen.

Pianistisch am Gipfel mit den Größten der Zunft: Keith Jarrett etwa. Und immer auch leidenschaftlich nah am Qualitäts-Pop-Rock.

Yaron Herman

– Klavier

Es liegt etwas Magisches in der Geschichte des israelischen Pianisten Yaron Herman. Geboren in Tel Aviv liegt vor ihm eine glänzende Karriere als Basketballspieler in der israelischen Junioren-Nationalmannschaft. Doch eine schwere Knieverletzung beendet seinen Traum von einem Leben als Spitzensportler.

Erst im Alter von 16 Jahren beginnt er, das Klavierspiel zu erlernen, inspiriert von Techniken und Modellen aus Philosophie, Mathematik und Psychologie. Yaron Hermans kometenhafter Aufstieg zu einem der populärsten und angesehendsten Pianisten seiner Generation ist beispiellos.

Ein überwältigendes Publikums- und Medienecho begleitet seine Karriere. In seiner Wahlheimat Frankreich wird er schnell DIE Hoffnung des modernen Jazz. Er erhält den „Victoires du Jazz“ als bester neuer Instrumentalist und sein erstes Trioalbum „A Time for Everything“ wird von den beiden großen französischen Jazz-Zeitschriften Jazzman und Jazz Magazine zum Album des Jahres gewählt. Gleichzeitig tourt Yaron Herman so intensiv wie kaum ein anderer junger Jazzmusiker und erspielt sich in Europa und auch in Asien und Amerika eine immense Zuhörerschaft.

Sein ACT Debüt „Follow the white Rabbit“ (2010) stellte einen ersten Höhepunkt in seiner eindrucksvollen Karriere dar. Der Albumtitel ist eine Anspielung an Lewis Carrolls Erzählung „Alice im Wunderland“, in der ein kleiner, verschmitzter Hase die gelangweilte Alice auf eine aufregende Reise in seine schillernde, dramatische Wunderwelt lockt. Yaron Hermans Wunderwelt ist eine Musik jenseits aller Genregrenzen. Mit großer Abenteuerlust verwischt er die Trennlinien zwischen Jazz, Pop und klassischem Kontrapunkt und lockt Hörer unabhängig von Alter und musikalischer Sozialisation in ein Reich voller Innovation, Spielfreude und scheinbar unerschöpflicher Energie.

Auf seinem aktuellen Album „Alter Ego“ (Release: 28. September 2012) führt Yaron Hermans erstmals alle Facetten seines künstlerischen Könnens zusammen. Mit den beiden Saxofonisten Emile Parisien und Logan Richardson als Gäste, hört man auch die Einflüsse der jündischen Musiktradition auf Hermans Spiel. ”Alter Ego” ist eine liebevolle Hommage an seine Herkunft.