Fasten Seatbelts

Sonntag 03.09.2017 18:00 Uhr
Aleksey Igudesman – Violine Manaho Shimokawa – Tanz Kristina Suklar – Violine

Kristallsaal
Schloss Rothschild
Waidhofen an der Ybbs

 

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Für den Abend im Kristallsaal des Rothschildschlosses bringt der Tausendsassa Aleksey Igudesman die junge japanische Tänzerin und Performance-Künstlerin Manaho Shimokawa sowie die Konzertmeisterin des RSO, Kristina Suklar, mit nach Waidhofen.

Schnallen Sie sich an. Ihre Erwartungen stürzen mit Sicherheit ab. In bodenlose Begeisterung.

2016 hat Aleksey Igudesman bei orlando records das Album „Fasten Seat Belts“ herausgebracht. Zwölf Stücke für Violine Solo, die zeigen, was es ausmacht, die Kunst zu beherrschen, Aleksey Igudesman zu sein.

Der 1973 im damaligen Leningrad geborene Künstler kam mit 12 Jahren an die renommierte Yehudi Menuhin School in London und studierte später bei Boris Kuschnir in Wien. Doch das reine Virtuosentum ist nicht sein Revier – Igudesman unterhält sich und sein weltweites Publikum mit Comedy und Musik. Kaum ein Geiger, der es vermag, auf der Bühne so komisch und virtuos in einem zu sein. Nichts ist vor ihm sicher. Kein Klischee, kein Mythos und kein vermeintlicher Fettnapf.

Igudesman ist ein Übertreibungskünstler ohne Übertreibung und steht regelmäßig mit internationalen Hollywood-Größen von John Malkovich bis Hans Zimmer auf wirklich großen Bühnen. Es interessiert ihn eigentlich alles, und da er eben ein genialer Geiger ist, passiert vieles in seinen Programmen mit Klassischer Musik.

Für den Abend im Kristallsaal des Rothschildschlosses bringt der Tausendsassa die junge japanische Tänzerin und Performance-Künstlerin Manaho Shimokawa sowie die Konzertmeisterin des RSO, Kristina Suklar, mit nach Waidhofen.

Schnallen Sie sich an. Ihre Erwartungen  stürzen mit Sicherheit ab. In bodenlose Begeisterung.

Aleksey Igudesman

– Violine

Multitalent Aleksey Igudesman, bekannt als Violinvirtuose, hat sich nebenbei auch als Komponist, Dirigent, Schauspieler und Filmemacher einen Namen gemacht.

Dabei hat er mit vielen Musikgrößen wie unter anderen Bobby McFerrin, Billy Joel, Oscar-Preisträger Hans Zimmer und den StargeigerInnen Julian Rachlin, Janine Jansen, Roby Lakatos, Gidon Kremer, Vadim Repin und Viktoria Mullova zusammengearbeitet und musiziert.

Er ist Gründungsmitglied des Streichtrios Triology, das mehrere CDs für das Plattenlabel Sony/BMG aufgenommen hat. Igudesmans Arrangements, Kompositionen und Geigenspiel sind auch auf Soundtracks von Disney’s The Road to El Dorado und den Kinofilmen Spanglish und Sherlock Holmes 1 und 2, sowie Madagascar 3 zu hören. 2010, schrieb er zusammen mit Hans Zimmer, die Filmmusik zu Jealous of the Birds mit dem er den Preis für die beste Filmmusik bei dem International Rhode Island Film Festival gewann.

Aleksey Igudesman wurde in St. Petersburg in Russland geboren, studierte an der renommierten Yehudi Menuhin School in England und am Konservatorium Wien bei Boris Kuschnir.

Igudesmans Kompositionen werden weltweit aufgeführt, unter anderen von Orchestern wie Luzerner Symphoniker, Belgrader Philharmoniker, Solisti Italiani, Kremerata Baltica, Hong Kong Sonfonietta und Taiwan Philharmoniker, oft mit ihm selbst am Dirigentenpult gespielt. Viele seiner Werke werden von der Universal Edition veröffentlicht.

Für das Festival Julian Rachlin & Friends 2010, hat Igudesman ein Projekt namens The Music Critic konzipiert und entwickelt, bei dem John Malkovich die Hauptrolle spielt.

Mit dem virtuosen Pianisten Hyung-ki Joo spielt er die weltweit erfolgreichen Shows: IGUDESMAN & JOO: „A Little Nightmare Music“ und „BIG Nightmare Music“ mit Symphonie und Kammerorchestern. Clips aus ihren Shows wurden auf YouTube über 30 Millionen Mal angesehen.

Igudesmans Filmregiedebüt “Noseland” mit Julian Rachlin, John Malkovich und Sir Roger Moore wurde 2012 auf diversen Filmfestivals in der Welt gezeigt.

Aleksey Igudesman spielt auf einer „Santo Serafin“ aus dem Jahre 1717, zur Verfügung gestellt von der ERSTE BANK und auf einem Bogen von dem modernen Bogenmacher Benoit Roland.

Manaho Shimokawa

– Tanz

Manaho Shimokawa ist Performance-Künstlerin, Tänzerin, Choreografin und Model. Geboren in Fukuoka, Japan, wurde ihre Leidenschaft für den Tanz schon in der frühen Kindheit sichtbar. Nach vielen Jahren in denen sie sich dem klassischen Ballett widmete, studierte sie von 2009 bis 2013 zeitgenössischen Tanz an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Österreich.

Ihre Liebe zu unterschiedlichen Kulturen hat dazu geführt, zeitgenössischen Tanz nach Forsythe (studiert unter Esther Balfe), Vogue, lateinamerikanischen Tanz, Flamenco, aber auch traditionellen japanischen Tanz und viele weitere Tanztechniken näher zu erforschen. Ihr Tanzstil fand eine große Bereicherung durch afrikanische Einflüsse, die sie bei ihrem Aufenthalt in Kapstadt, Südafrika, durch den Unterricht bei Germaine Acogny erhielt, die als „Mama-Germaine“, die Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes, bekannt ist.

Manaho selbst bezeichnet sich gerne als „Chamäleon-Tänzerin“, die ihren eigenen Stil kreiert indem sie verschiedene Genres ineinanderfließen lässt. In ihren Projekten arbeitet sie unter anderem mit dem Choreografen Michael Turinsky, der Band die „Sofa Surfers“ und vielen weiteren Akteuren zusammen. Sie hat auch an der „Jérôme Bel GALA“ in Wien als Performance-Künstlerin mitgewirkt.

Mit Aleksey Igudesman zusammen hat Manaho MAD („Music And Dance“) gegründet, um die Grenzen zwischen Bewegung, Musik und Improvisation zu verschieben und aufzuheben. 2016 fand mit MAD eine Österreichtournee statt, die auch das Konzerthaus Wien miteinschloss. Ihr Ziel ist es, einzigartige interaktive Choreografien zu schaffen, die sowohl das Publikum als auch das Orchester miteinbeziehen um so mit ihren Performances wahrlich Ausgefallenes unter dem Namen MAD darzubieten.

Manaho war auch Teil von „Rive“ und „Dancing Museums“ von der Euro Contemporary Dance Union bei der auch D.ID mitwirkt. Im Jahr 2016 war sie darüber hinaus auch als Tanzsolistin Teil von Vadim Repins Trans-Siberian Arts Festival in Russland und des Miyazaki International Music Festival von Tsugio Tokunaga in Japan. Darüber hinaus konnte sie auch als Titelgesicht des KURIER Freizeitmagazins bewundert werden. Manahos Absicht ist es, ein Lächeln in das Gesicht aller Menschen zu zaubern, mit denen sie zusammenarbeitet und für die sie tanzt. Das ist ihrer Meinung nach der höchste Gipfel des Erfolgs.

Kristina Suklar

– Violine

1997 Studium am Konservatorium der Stadt Wien in der Klasse Prof. Werner Hink. 2003 studiert sie parallel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Prof. Tibor Varga.

Im gleichen Jahr erhält sie das Herbert von Karajan-Stipendium und ist Preisträgerin beim Fidelio Wettbewerb und des Anton-Bruckner-Wettbewerbs der Wiener Symphoniker.

2006 2. Preis beim Wettbewerb „Gradus ad Parnassum“ in Wien; Konzertmeister-Tätigkeit u.a. im Pacific Music Festival Orchestra in Japan, der Zagreber Philharmonie, dem UBS Chamber Orchestra und seit 2006 regelmäßig im Wiener Kammerorchester.

2009 schließt sie ihr Masterstudium in der Klasse von Prof. Pavel Vernikov mit Auszeichnung ab und wird Stimmführerin der 1. Geigen beim RSO Wien; Seit Jänner 2011 ist sie die 2. Konzertmeisterin des RSO Wien.