Dobrek Biz

Sonntag 10.09.2017 18:00 Uhr
Krzysztof Dobrek – Akkordeon Aliosha Biz – Violine

Schloss Seisenegg
Seisenegg 1
Viehdorf

 

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In ihren Stücken steckt eine gewisse geographische Grenzenlosigkeit. Gewürzt mit allem, was gute Musiker ausmacht: Dynamik, Groove, Klang und ein inniges Gefühl für Form und Stil.

Zwei Meister des Dialogs. Sie „parlieren“ Gipsy, Balkan, Jiddisch und am allerbesten irgendwie in der Essenz des Dazwischen.

Aliosha Biz wuchs in Moskau auf, studierte am legendären Tschaikowsky Konservatorium und lebt seit 1989 in Wien. Die „Akademie der Straße“ brachte ihn bald mit all jenen wesentlichen „Wiener“ Musikerinnen und Musikern zusammen, die sich intensiv kreativ mit der Welt der Jüdischen Musik beschäftigen. Darüber hinaus ist der Künstler ein gefragter Theatermusiker.

Trifft Aliosha Biz auf seinen polnischen Kollegen Krzystof Dobrek, so trifft er gleichermaßen auf einen Ausnahme-Instrumentalisten, der die hohe „Schule der Straßenmusik“ ebenso durchlaufen hat. Wie Aliosha Biz in Wien ansässig, musizieren sich die beiden durch alles, was ihnen „unter die Ohren“ kommt.

  

  

Einfühlsam, schräg und immer mit einer klaren politischen Haltung: für Menschenrechte und die Freiheit der Kunst, mit der sie so wunderbar umgehen können. Manche nennen es Weltmusik. Tatsächlich steckt in ihren Stücken eine gewisse geographische Grenzenlosigkeit. Gewürzt mit allem, was gute Musiker ausmacht: Dynamik, Groove, Klang und ein inniges Gefühl für Form und Stil.

Zwei Meister des Dialogs. Sie „parlieren“ Gipsy, Balkan, Jiddisch und am allerbesten irgendwie in der Essenz des Dazwischen.

Krzysztof Dobrek

– Akkordeon

Krzysztof Dobrek wuchs am Rand der größten Sandfläche Mitteleuropas, der Błędowska-Wüste in Polen auf. Mit sieben begann er Akkordeonunterricht zu nehmen. Mit dreizehn ließ er Elternhaus und Akkordeon hinter sich, zog nach Krakau, um als Fagottist in die Welt der Klassik und des Jazz einzutauchen.

Auf dem Weg zum Konservatorium hörte er eines Tages eine Romaband, was sein Musikverständnis nachhaltig veränderte.

1990 emigrierte Dobrek nach Wien und begann dort – nach zehn Jahren Abstinenz von diesem Instrument – wieder Akkordeon zu spielen. Krzysztof durchlief jahrelang die harte „Schule der Straßenmusik“ – eine Schule, die er höher zu schätzen weiß als seine akademische Ausbildung -, ehe ihn die steirische Folk-/Kabarettband „Die Landstreich“ – vom Fleck weg – als ihren Chefinstrumentalisten anstellte.

Es folgten Projekte im Theater an der Wien, im Theater in der Josefstadt und im Burgtheater. Er spielte beim Acoustic Drive Orchestra und der Tschuschenkapelle und ist Akkordeonist von Maria Bills Edith-Piaf- und Jacques-Brel-Revuen.

Mit „Dobrek Brasil“ tauchte er den Bistro-Sound in ein tropisches Heißbad voll Bossa-Anklänge, wobei ihm Alegre Corrêa assistierte, der auch neben Marwan Abado, Roland Neuwirth und Bistro-Kollegen Aliosha Biz bei Krzysztofs wohl legerster musikalischer Grenzüberschreitung mitwirkte, dem legendären Projekt „Dobrek – Biz – Abado – Neuwirth – Corrêa“.

Krzysztofs Kompositionen werden u. a. von namhaften Ensembles wie Mnozil Brass und den Wiener Concert Schrammeln interpretiert.

Aliosha Biz

– Violine

Aliosha Biz ist der Spross einer aus Österreich stammenden Moskauer Künstlerfamilie. Ehe er 1989 seine Geburtsstadt verließ, studierte er Violine am Tschaikowski-Konservatorium.

Seither lebt er in Wien, und obwohl er dort die Hochschule für Musik und darstellende Kunst besuchte, entdeckte die Wiener Szene auch ihn in der „Akademie der Straße“.

Eine besondere Liebe verbindet Aliosha mit allen Facetten jüdischer Musik. So nimmt es auch nicht wunder, dass die wichtigsten Ensembles und InterpretInnen, die sich mit dieser Tradition in Österreich auseinandersetzen, bei ihm vorstellig wurden: Timna Brauer, Oberkantor Schmuel Barzilai, Lena Rothstein, Albert Thimann sowie die Klezmer-Gruppen Freijlech und Sholom Aleichem.

Daneben ist er ein gefragter Theatermusiker mit schauspielerischen Ambitionen, wie Projekte mit Gerhard Bronner, Adi Hirschal oder Karl Merkatz sowie in diversen Schauspielhäusern (Theater an der Wien, Landestheater Linz, Burgtheater etc.) beweisen.

Er spielte mit Dhafer Youssef, Alegre Corrêa, bei Lakis & Achwach, beim Acoustic Drive Orchestra und bei der Jacques-Brel-Revue von Maria Bill, um nur die wichtigsten seiner Projekte zu nennen.