Der Klangraum im Herbst öffnet seine Tore erneut für eine Musizierart, welche bereits letztes Jahr für Begeisterung sorgte: die Kunst der Improvisation.

Die Janoska-Brüder leben Janoska-Style. Sie küssen die Leinwand auf ihre Art, spielen „Mission Impossible“ und laden James Bond zum Mulatschak am Naschmarkt.

Alexander und Konstantin Wladigeroff spielen großes Kino. Sie vertonen live den Stummfilmklassiker „The Docks of New York“ von Josef von Sternberg.

Den absoluten Monte Improviso verspricht der Jazz-Pianist Vadim Neselovskyi. Seine Art, bekannte Standards neu zu erschaffen, erinnert an die Klarheit einer wetterbestrahlten Bergwand.

Christoph Sietzen ist das, was man heuer europaweit einen Rising-Star nennt. Das Spiel des jungen Luxemburg-Österreichers schlägt Wellen: von Bach bis Pärt zu Xenakis.

Der Weltenbürger und diesjährige Grammy-Gewinner Pablo Ziegler beschwört mit seinem Trio den Tango Nuevo vor dem Hintergrund seiner Heimat Buenos Aires.

Die Mezzosopranistin Theresa Kronthaler packt die Klassik von ungewohnter Seite an und zeigt dabei von Purcell bis Händel Haut und Knochen.

Auf den Spuren des romantischen Liedes finden sich Lia Pale und Mathias Rüegg erneut und wieder. Ihr aktueller Hausfreund: Johannes Brahms.

Ein lustvoller Kitzel für die Ohren: get improvised part II.

Klangraum im Herbst

Das Herbstfestival bespielt alljährlich charismatische Orte des Mostviertels und hat sich programmatisch zu einem Konzertzyklus mit feiner Solo- und Kammermusik entwickelt.

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