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Liebe Festivalgäste!

Es gehört viel Mut dazu, Gefühle zu zeigen. Die Versuchung, „der Sehnsucht Schmerz“ in Stille zu verwalten ist groß. Um die Melancholie abzuwenden, müssen all diese Sehnsüchte ins Freie, in den herbstlich umhüllten Klangraum 2016. Ohne Zurückhaltung! Man denke an Schuberts „Nachthelle“, „es muss hinaus!“. Die letzte Schranke bricht.

Eine außergewöhnliche Künstlerschar nimmt uns an der Hand und führt in die Gefühlswelten der großen Künstlerinnen und Künstler des 19. Jahrhunderts. Übersetzen ihre Sprachen ins heute.

Wer könnte das besser als die große „Liedurheberin“ Angelika Kirchschlager begleitet von Robert Lehrbaumer.

Der Waidhofner von internationalem Format, Günther Groissböck durchquert mit Gerold Huber Franz Schuberts „Schwanengesang“.

Hornist Felix Klieser kommt mit Pianistin Claire Huangci nach Waidhofen und wird uns einmal mehr staunen machen, was möglich ist, wenn der Wille alle Widerstände in Hornklänge auflöst – ein einzigartiger Musiker legt die Latte für seine „Herbstsonate“ hoch.

Die deutsche Oboistin Karla Schröter frönt dem „Empfindsamen Stil“, als zarten Luftwurzler der nachkeimenden Romantik – ein galant früher „Werther“ am Horizont.

Mathias Rüegg, Jazz-Urgestein, Komponist, Arrangeur und Bandleader umhüllt Lia Pale mit Schumann „Songs“, fein austariert in der Traumkammer des ewig Suchenden.

Das finale Begehren verarbeitet das Wiener Ensemble Amarcord. Meister im Sezieren fremder Partituren, um neue musikantische Einblicke zu gewähren.

Klangraum Herbst 2016 – Hören, sehnen, fühlen!

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Ihr Thomas Bieber
Festivalleitung Klangraum im Herbst

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