Titelbild_Herbst2015 V2

Liebe Festivalgäste!

2012 erschien mit „Unendlichkeit − Geschichte eines Augenblicks“ ein wunderbares Rätselbuch, eine fiktive Biografie über einen großen und widersprüchlichen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Der „englische Thomas Bernhard“ Gabriel Josipovici hat es verfasst, der Intendant der Wiener Festwochen und neuer Leiter der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, hat es ins Deutsche übersetzt. Liebevoll von den Rezensenten als Notenschlüsselroman bezeichnet, erkennen Suchende in der Figur des Tancredo Pavone den italienischen Komponisten Giacinto Scelsi.

In acht Stationen widmet sich der „Klangraum im Herbst“ dem Thema „Unendlichkeit“ mit Alter und Neuer Musik. Adrian Eröd und Günther Groissböck eröffnen den Blick in die Unendlichkeit mit Liedern von Schubert, Mozart, Holst und Ravel.

Markus Hinterhäuser, Nicole Beutler und Tina Brauer erzählen über den Komponisten und Philosophen Scelsi. Tamara Stefanovich, Barbara Lüneburg und Helge Stiegler verweben Scelsis Musik mit Werken von Ligeti und Bach. In der nur mit Kerzen beleuchteten Basilika am Sonntagberg verbinden zu Allerheiligen der Chorus sine nomine die Musik von Gregorio Allegri und Knut Nystedt mit Scelsis meditativen Klangbetrachtungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Thomas Bieber
Festivalleitung Klangraum im Herbst

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